Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Freizeit Reisen und Erleben Ausreden gegen Ausgleichszahlung für Flugverspätung
Anzeigen und Märkte Freizeit Reisen und Erleben Ausreden gegen Ausgleichszahlung für Flugverspätung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:03 11.09.2018
Das Einfordern von Entschädigungen für Flugverspätungen kann in einigen Fällen sehr langwierig sein - vor allem wenn die Airline sich weigert zu zahlen. Quelle: Hannibal Hanschke
Hamburg

Fluggesellschaften verweigern Passagieren bei langen Verspätungen oft die gesetzlich vorgeschriebene Entschädigung - teils mit dürftigen Ausreden. In einem Fall vor dem Amtsgericht Hamburg behauptete die Airline, die Mail des Fluggastes mit der Zahlungsaufforderung sei nicht angekommen.

Die Klägerin konnte dies jedoch durch Vorlage eines Ausdrucks aus ihrem E-Mail-System beweisen - demnach wurde die Nachricht auf dem Mailserver der Airline abgerufen. In dem verhandelten Fall war zudem strittig, ob die tunesische Kontakt-Mailadresse der Airline überhaupt das richtige Postfach für die Zahlungsaufforderung der Kundin war. Die Frau hatte ihre Mail auf Deutsch an die Adresse geschickt. Die Fluggesellschaft gab an, man habe die Nachricht nicht lesen können.

Eine ausländische Mailadresse bedeute jedoch nicht zwangsläufig, dass diese nur im Ausland abgerufen werde, so das Gericht - zumal die Webseite, auf der die Adresse stand, in deutscher Sprache gehalten war (Az.: 12 C 214/17). Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift „ReiseRecht aktuell“.

Bei Annullierungen und Ankunftsverspätungen von mehr als drei Stunden steht Passagieren laut der EU-Fluggastrechteverordnung eine Ausgleichszahlung zu - sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen. Dies war im verhandelten Fall ausgeschlossen.

dpa/tmn

Stürzt ein Schiffspassagier ins Meer, ist schnelles Handeln gefragt. Doch wie können Mitreisende helfen? Ein Kreuzfahrtexperte erklärt, worauf es ankommt.

10.09.2018

Rauchverbote in Restaurants gelten in Europa schon seit Jahren - aber jetzt gehen Mittelmeerländer noch weiter: Auch an Stränden sind Kippen zunehmend unerwünscht. Die Touri-Hochburg Lloret de Mar macht nun auch mit. Wie ist der Stand in Spanien, Frankreich und Italien?

10.09.2018

Die Nordseeinsel Sylt ist um eine Attraktion reicher: Auf dem interaktiven „Walpfad“ können Besucher nun einiges über Schweinswale und das Sylter Walschutzgebiet lernen.

10.09.2018