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Freizeit Reisen und Erleben Pfingsten wird es eng auf den Autobahnen
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00:27 18.05.2018
Auf vielen Autobahnen in Deutschland dürften am Wochenende Staus die Regel sein. Quelle: Matthias Balk/archiv
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Stuttgart

Viel Verkehr, Verzögerungen und Staus - das droht Autofahrern am langen Pfingstwochenende (18. bis 21. Mai). Der Auto Club Europa (ACE) spricht gar vom „Stau-Gau“. Wie auch der ADAC erwartet der Autoclub vor allem im Süden Deutschlands eine besonders hohe Staugefahr.

Denn Bayern und Baden-Württemberg starten für zwei, Nordrhein-Westfalen für eine Woche in die Ferien. Manche Bundesländer verlängern Pfingsten noch um einen schulfreien Dienstag, was so auch viele Autofahrer etwa aus Berlin, Bremen und Niedersachsen für ein besonders langes Wochenende auf die Straßen bringt.

Am höchsten dürfte die Staugefahr ab dem frühen Freitagmittag bis in die Abendstunden ganz besonders in Süddeutschland sowie am Pfingstmontag sein. Im Vorjahr war der Freitag vor Pfingsten der Tag mit den zweitmeisten Staus des ganzen Jahres, teilt der ADAC mit.

Aber auch am Samstag wird es ab dem frühen Vormittag besonders auf den Autobahnen Süddeutschlands in südlicher und südöstlicher Richtung voll. Auf den Strecken zu den Küsten kann es ebenfalls bis in den Nachmittag zu Behinderungen kommen. Abgesehen vom Ausflugsverkehr dürfte der Sonntag im Gegensatz zu Montag und Dienstag ruhig verlaufen. Denn zu Wochenbeginn füllen viele Heimreisende wieder ab dem frühen Nachmittag die Autobahnen.

Mit Behinderungen und Staus ist nach Angaben der Verkehrsclubs in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart und München, den Routen Richtung Nord- und Ostsee sowie besonders auf folgenden Strecken zu rechnen:

A 1

Lübeck - Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln; beide Richtungen

A 1/ A 3 / A4

Kölner Ring

A 2

Berlin - Hannover - Dortmund; beide Richtungen

A 3

Oberhausen - Frankfurt/Main - Würzburg - Nürnberg - Passau

A 4

Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden, beide Richtungen

A 5

Hattenbacher Dreieck - Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel, beide Richtungen

A 6

Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; beide Richtungen

A 7

Flensburg - Hamburg und Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte; beide Richtungen

A 8

Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen

A 9

München - Nürnberg - Berlin; beide Richtungen

A 10

Berliner Ring

A 11

Berliner Ring - Dreieck Uckermark

A 19

Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock

A 24

Berlin - Dreieck Wittstock/Dosse

A 61

Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach; beide Richtungen

A 81

Würzburg - Heilbronn - Stuttgart - Singen; beide Richtungen

A 93

Kiefersfelden - Rosenheim; beide Richtungen

A 95 / B 2

München - Garmisch-Partenkirchen; beide Richtungen

A 96

München - Lindau; beide Richtungen

A 99

Autobahnring München

In der Schweiz und Österreich erwarten die Verkehrsclubs eine ähnliche Lage wie auf Deutschlands Autobahnen. Die Transitrouten dürften sich demnach vor allem ab dem Freitagnachmittag und am Samstag ab Vormittag in südliche Richtung füllen.

In Österreich sind laut ADAC vor allem die Autobahnen A 10 (Tauern), A 12 (Inntal), A 13 (Brenner) und A 14 (Rheintal) sowie in der Schweiz die Gotthardautobahn betroffen. Vor dem Gotthardtunnel sollten sich Autofahrer in südlicher Richtung auf Blockabfertigung und Staus einstellen. Auch auf der Ausweichroute Chur - San Bernardino (A 13) müssen Autofahrer mit Stockungen und Staus rechnen.

Pfingstmontag und am Dienstag füllen Heimreisende die Strecken in nördlicher Richtung wieder. An den Grenzen zu Deutschland kann es dabei laut ACE zu Wartezeiten kommen.

dpa/tmn

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