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Wasserknappheit könnte auch Südafrika-Urlauber betreffen

Dürre in Kapstadt Wasserknappheit könnte auch Südafrika-Urlauber betreffen

In Südafrika leidet die Region um Kapstadt unter einer der schlimmsten Dürren seit mehr als 100 Jahren. Das hat auch Auswirkungen auf Urlauber. Ab Februar verschärfen sich die Vorgaben zum Wasserverbrauch.

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Für die Bürger von Kapstadt gelten bereits strenge Vorgaben. Sie füllen Wasserkanister an einer natürlichen Quelle ab.

Quelle: Kristin Palitza/dpa

Kapstadt. Die derzeitige Wasserknappheit in Kapstadt kann sich auch auf Urlauber auswirken. Ab 1. Februar werden die Vorgaben zum Wasserverbrauch erneut verschärft. Hotels sind dann verstärkt dazu angehalten, den Wasserverbrauch stark zu reduzieren, wie South African Tourism erklärt.

Die Region in Südafrika leidet unter einer der schlimmsten Dürren seit rund 100 Jahren. Bereits seit einigen Monaten gibt es Maßnahmen, um den Wasserverbrauch zu senken. Für Urlauber kann das zur Folge haben, dass die Pools in Hotels leer bleiben und Golfplätze nicht bewässert werden, teilt der ADAC mit. Und es kann sein, dass Hotelgäste nur zu bestimmten Uhrzeiten duschen können und die Handtücher seltener ausgetauscht werden. Die Stadtverwaltung von Kapstadt hat auch dazu aufgerufen, beispielsweise Schwimmbäder zu schließen und den Wasserdruck zu reduzieren.

Privathaushalte dürfen ab 1. Februar täglich nur noch 50 Liter pro Person verbrauchen - weniger als die Hälfte des Durchschnittswerts in Deutschland, erklärt das Auswärtige Amt (AA).

Denn trotz der bisherigen Maßnahmen neigen sich die Wasservorräte in Kapstadt und Umgebung dem Ende. Laut AA könnte Kapstadt nach derzeitigem Stand zwischen Mitte April und Mitte Mai den „ Tag Null“ erreichen. Dann müsste die Stadtverwaltung in Kapstadt das Wasser abstellen. Auch für Hotels wäre dann nicht mehr von einer unbeschränkten Trinkwasserversorgung auszugehen. Für diesen Fall wurde jetzt ein Krisenzentrum eingerichtet.

Das deutsche Generalkonsulat in Kapstadt rät Reisenden, sich online registrieren zu lassen. So könne die Auslandsvertretung im Notfall direkt Kontakt mit Reisenden aufnehmen.

dpa/tmn

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