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Winterferien bringen mehr Verkehr auf die Straße

Stauprognose Winterferien bringen mehr Verkehr auf die Straße

Die Verkehrsclubs ADAC und ACE sagen für die kommenden Tage wenig Gutes voraus: Weil in fünf Bundesländern die Winterferien beginnen, wird es voll auf den Fernstraßen. Betroffen sind vor allem die Wintersportrouten.

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Mit dem Beginn der Winterferien in fünf Bundesländern setzt auch der Urlaubsverkehr ein. Vor allem auf den Strecken in die Skigebiete wird ein hohes Stauaufkommen erwartet.

Quelle: Tobias Hase/dpa

Stuttgart. Am ersten Februarwochenende (2. bis 4. Februar) nehmen Autofahrer am besten eine Extraportion Geduld mit auf ihre Fernfahrt. Denn in den fünf Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten die Schüler in die Winterferien.

Der Ferienstart bringt vor allem auf den typischen Wintersportrouten in die Alpen und in die deutschen Mittelgebirge mehr Autos auf die Straßen. Auch rund um die Großräume Berlin und München könne es eng werden, teilen die Verkehrsclubs Auto Club Europa (ACE) und ADAC mit.

Der süddeutschen Raum gilt als besonders staugefährdet. Störungen sind insgesamt besonders am Freitagnachmittag zwischen 14.00 und 18.00 Uhr zu erwarten, wenn auch die Berufspendler zu den Ferienfahrern stoßen. Längere Staus seien auch am Samstagmorgen möglich. Am Sonntagnachmittag kann es dann in nördlicher Richtung eng werden.

Abgesehen von den stark befahrenen Winterurlaubsrouten dürfte es etwas ruhiger auf den Autobahnen zugehen. Allerdings sind wetterbedingte Störungen möglich. Reisende sollten sich nach Angaben der Clubs am Wochenende generell auf folgenden Strecken auf Baustellen, Behinderungen oder Staus einstellen:

A 1 Saarbrücken - Köln - Dortmund - Münster - Bremen - Hamburg, beide Richtungen sowie Hamburg - Lübeck
A 2 Oberhausen - Dortmund - Hannover - Berlin, beide Richtungen
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Oberhausen, beide Richtungen
A 4 Aachen - Köln sowie Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck
A 5 Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
A 9 Berlin - Nürnberg - München
A 10 Berliner Ring
A 40 Duisburg - Essen - Dortmund
A 45 Gießen - Hagen - Dortmund
A 72 Chemnitz - Hof
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Voll wird es auf den Strecken von und zu den Skiregionen auch in Österreich und in der Schweiz. In einigen Bundesländern beziehungsweise Kantonen haben ebenfalls Winterferien begonnen. Störungen betreffen die Transitrouten das ganze Wochenende über. Das kann sich vor allem am Vormittag und späten Nachmittag bemerkbar machen, teilen die Clubs mit.

Laut ADAC sind in Österreich vor allem folgende Strecken betroffen: die Autobahnen A 1 (West), A 10 (Tauern), A 12 (Inntal), A 13 (Brenner), die Fernpass-Route (B 179) sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen. Bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland sollten sich die Autofahrer laut ACE auf Verkehrskontrollen einstellen.

Für die Schweiz nennt der ADAC als potenzielle Staustrecken vor allem die A 2 (Gotthard-Route), die A 1 (St. Gallen - Zürich - Bern) und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz.

dpa/tmn

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