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Weg von der Turbomast: Hähnchen leben länger

Wolde Weg von der Turbomast: Hähnchen leben länger

Geflügelmästerin Marion Dorn in Wolde bei Neubrandenburg beteiligt sich an einem Pilotprojekt.

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Strohballen im Stall: In Wolde haben die Hähnchen bessere Haltungsbedingungen als sonst in konventioneller Mast.

Quelle: Dietmar Lilienthal

Wolde. Länger als die meisten ihrer Artgenossen leben die Hähnchen Von Marion Dorn in Wolde bei Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Seit 2015 beteiligt sich die Vorsitzende des Landes-Geflügelwirtschaftsverbandes mit einer langsam wachsenden Rasse an einem Pilot-Programm. 45 bis 50 Tage mästet ihr Betrieb die Hühnchen, gut zwei Wochen länger als landläufig in konventioneller Haltung üblich. Außerdem haben sie mehr Platz im Stall, können im Stroh scharren und auf Sitzstangen flattern. „Alles Dinge, die sich Verbraucher in Umfragen immer wünschen“, sagt Marion Dorn.

DCX-Bild

Geflügelmästerin Marion Dorn in Wolde bei Neubrandenburg beteiligt sich an einem Pilotprojekt.

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Allerdings hat das Federvieh auch bei Marion Dorn nie Auslauf. „Wenn wir das machen würden, wird die Produktion noch einmal deutlich teurer“, meint die Verbandsvorsitzende. Aber teures Geflügelfleisch sei auf dem deutschen Markt schwer abzusetzen.

Elke Ehlers

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