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Fett und Farbe: Woran Verbraucher gutes Fleisch erkennen

Produkt-Qualität Fett und Farbe: Woran Verbraucher gutes Fleisch erkennen

Niedrige Fleisch-Preise setzen Verbraucher oft mit schlechter Qualität gleich. Doch die Kosten haben mittlerweile ihre Kompass-Funktion verloren. An folgenden vier Merkmalen erkennen Verbraucher, ob es sich um ein gutes Schnitzel oder hochwertiges Rinderfilet handelt.

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Verbraucher können gutes Fleisch an der Farbe und Form erkennen. Außerdem sollte sich in der Verpackung kein Wasser befinden.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Bonn. Egal ob Bauernhof, Bioladen oder Supermarkt: Fleisch stammt aus unterschiedlichen Quellen und variiert stark im Preis. Doch woran können Verbraucher schon beim Einkauf erkennen, dass es sich um qualitativ hochwertiges Fleisch handelt?

Ratsam ist es generell, Fleisch aus der Region zu kaufen. Und neben zahlreichen Siegeln geben auch äußere Kriterien einen Hinweis auf die Qualität des Fleisches. Ein Überblick:

Fett: Fett gilt für viele eigentlich als verpönt und ungesund. „Doch im Fett sind auch viele Geschmacksstoffe drin“, erklärt Elisabeth Roesicke vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Verbraucher sollten daher darauf achten, dass das Fleisch nicht ganz mager ist, sondern eine kleine Fettmarmorierung hat. Die lässt sich an einem weißen aderförmigen Muster erkennen.

Farbe: Welche Farbe das Fleisch idealerweise hat, hängt vom Tier ab. Kalbfleisch etwa sollte hell sein, aber nicht ganz weiß, rät Roesicke. Rindfleisch hingegen ist am besten mittelrot und sollte nicht zu dunkel sein. Geflügel ist hingegen hell. Beim Schweinefleisch ist die Farbe idealerweise ebenfalls hell bis zartrosa - auf keinen Fall aber sehr weiß. „Solches Fleisch verliert sehr viel Wasser bei der Zubereitung.“ Vorsicht gilt auch bei gräulichem Fleisch.

Flüssigkeit: Wer verpacktes Fleisch kauft, achtet am besten darauf, dass sich kein Wasser in der Packung befindet. Schwimmt das Fleisch in einer Lache aus blutigem Wasser, deutet das darauf hin, dass es schon zu alt ist, so Roesicke.

Form: Expertin Roesicke kennt einen einfachen Trick, mit dem Verbraucher bei verpacktem Fleisch erkennen können, ob es noch frisch ist: Wenn man mit dem Finger auf das Fleisch - beziehungsweise die Verpackungsfolie - drückt, entsteht eine Delle. Diese sollte sich schnell wieder zurückbilden und nicht zurückbleiben. Außerdem hat das Fleisch am besten eine glänzende Oberfläche.

Hauptsache billig? 

Angebote der Discounter: Bei Edeka gibt's Schweineschnitzel zum halben Preis, das Kilo für 4,49 Euro. Real haut den Rinderbraten für 5,55 Euro raus - 42 Prozent Rabatt. Aldi schwingt beim Putenschnitzel den „Preishammer der Woche“: 2,99 Euro das Pfund.

Fleischproduktion: 8,25 Millionen Tonnen Fleisch produzierten sie nach amtlichen Zahlen 2016, so viel wie nie.

Umwelt- oder Klimaschutz: Jeder zweite Deutsche isst aus Gründen des Umwelt- oder Klimaschutzes weniger Fleisch - das kommt jedenfalls heraus, wenn man sie selbst danach fragt, wie es Greenpeace zu Jahresbeginn tat. Nach Branchenzahlen essen die Bürger aber nur etwas weniger Fleisch. Gut 59 Kilogramm pro Kopf waren es 2015, rund zwei Kilo weniger als noch vor fünf Jahren - aber auch nicht weniger als zur Jahrtausendwende.

dpa/tmn

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