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„Öko-Test“: Vollkornreis ist häufig mit Arsen belastet

Getreide im Labor untersucht „Öko-Test“: Vollkornreis ist häufig mit Arsen belastet

Zu einer Vollwertküche gehört der regelmäßige Verzehr von Getreide. Ein oft verwendetes Lebensmittel ist dabei Vollkornreis. Doch ist der Reis wirklich so gesund, wie viele glauben? Ein Test gibt die Antwort.

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In Vollkornreis stecken viele Vitamine und Mineralstoffe. Doch bei einer Untersuchung wurde in mehreren Fälle auch Arsen entdeckt.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Frankfurt/Main. Vollkornreis enthält mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe als weißer Reis. Gesünder sind die Körner damit aber nicht automatisch, zeigt das Ergebnis einer Untersuchung der Zeitschrift „Öko-Test“.

Von sieben überprüften Marken schnitten drei mit der Note „ungenügend“ ab, zwei mit „mangelhaft“ und zwei mit „befriedigend“, berichtet die Zeitschrift (Ausgabe 2/2017). In sechs der sieben Proben habe das Labor stark erhöhte Werte von anorganischem Arsen gefunden, das als krebserregend gilt. Die Reispflanze nimmt Arsen aus dem Boden auf und reichert es an.

EU-weit gibt es seit 2016 unterschiedlich hohe Grenzwerte für Arsen in Reis und Reisprodukten. Für Vollkorn- und Parboiled-Reis gilt die Obergrenze von 0,25 Milligramm pro Kilogramm. Für weißen Reis, der nicht parboiled vorbehandelt wurde, gilt der Grenzwert von 0,2 Milligramm pro Kilogramm Reis. Die „Öko-Test“-Stichprobe hat sich am EU-Grenzwert für weißen Reis orientiert. Als „stark erhöht“ bewertete „Öko-Test“ dabei Anteile von 0,1 bis 0,2 Milligramm pro Kilogramm.

Neben Vollkornreis testeten die Prüfer auch Basmati- und weißen Langkornreis. Hier sehen die Ergebnisse besser aus: Der Basmatireis schneidet „sehr gut“ bis „ausreichend“ ab, der weiße Langkornreis immerhin mit „gut“ bis „ausreichend“. Allerdings sollten Verbraucher beim weißen Reis lieber nicht die parboiled-Variante wählen, empfiehlt die Zeitschrift. Bei den vorbehandelten Sorten seien ebenfalls erhöhte Arsenwerte gefunden worden.

dpa/tmn

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