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„test“: In Rucola steckt häufig zu viel Nitrat

Belastetes Gemüse „test“: In Rucola steckt häufig zu viel Nitrat

Zu viel Nitrat in Rucola und belasteter Feldsalat: Die Stiftung Warentest musste bei ihren Untersuchungen schlechte Noten vergeben.

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Die meisten Rucola haben bei Stiftung Warentest nicht gut abgeschnitten.

Quelle: Martin Gerten/dpa

Berlin. Salat gilt als gesunder, kalorienarmer Snack: Aber vor allem von Rucola sollten Verbraucher nicht zu viel essen. Denn in acht von neun Packungen steckt zu viel Nitrat, urteilt die Stiftung Warentest.

Nur einmal vergaben die Prüfer die Note „befriedigend“, achtmal reichte es nur für ein „Ausreichend“, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 04/2017). Am wenigsten Nitrat enthielten die Rucolablätter von Edeka.

Nitrat selbst ist relativ harmlos, bei falschem Transport oder Lagerung kann es aber zu Nitrit reagieren - es wird im Körper wiederum zu Nitrosaminen umgewandelt. In Tierversuchen erweisen sich diese als krebserregend. Für Erwachsene hält die Weltgesundheitsorganisation täglich bis zu 3,7 Milligramm Nitrat pro Kilogramm Körpergewicht für unbedenklich. Umgerechnet bedeutet das: Wer 60 Kilo wiegt, kann 40 Gramm von nitratreichem Salat essen - also nur ein Drittel der typischen Schale. Nicht eingerechnet ist dabei, dass man über anderes Gemüse oder Gepökeltes ebenfalls Nitrat aufnimmt.

Etwas besser schneiden die getesteten Feldsalate ab. Der „Brio Feldsalat“ von der Biosupermarktkette Denn's bekam als einziger ein „Gut“, sieben erreichten ein „Befriedigend“, einer ein „Ausreichend“. Negativ fielen auch hier die Nitratwerte auf, allerdings gibt es für Feldsalat keinen gesetzlichen Höchstwert. Orientiert man sich an gängigen Vorgaben, könnte ein Erwachsener mit 60 Kilogramm Gewicht vom Feldsalat mit dem höchsten Nitratgehalt aber täglich gut 80 Gramm essen - die Hälfte einer typischen Packung.

dpa/tmn

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