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An die Bleche!

Kandelin An die Bleche!

Die Grimmener OZ sucht die leckersten Plätzchen / Grundschüler legen vor

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Gar nicht so einfach, den Teig gleichmäßig auszurollen: Klara (7) bekommt Hilfe von Christoph Dragheim. FOTOS (3): ANJA KRÜGER

Kandelin. Bewaffnet mit allerhand Dekostreusel stehen die 16 Zweitklässler vor dem Essensaal der Grundschule Süderholz. Dieser hatte sich gestern in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt. Vor dem Gebäude raucht es bereits aus dem Schornstein des mobilen Holzbackofens von Christoph Dragheim, einem der beiden Inhaber der Vorpommerschen Genussmanufaktur in Griebenow. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Elisa Rakow empfängt er die kleinen Plätzchenbäcker, die mit ihren bunt dekorierten Gebäckteilchen Ihnen, liebe Leser, Konkurrenz bei unserem diesjährigen Plätzchenwettbewerb machen wollen.

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Die Grimmener OZ sucht die leckersten Plätzchen / Grundschüler legen vor

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Auf drei Tischen liegen dicke Batzen Teig. Die genaue Zusammensetzung verrät Dragheim nicht. Aber die Sieben- und Achtjährigen wissen sehr genau, was einen guten Plätzchenteig ausmacht. „Mehl, Zucker, Eier, Milch und Butter“, verkündet Antonia Vorbau. Die Achtjährige habe in den letzten Wochen schon ganz viele Plätzchen gebacken, berichtet sie. Ans Nudelholz darf dann aber die Kleinste in der Runde. Die Ärmel hochgekrempelt macht sie sich daran, den Teigklumpen möglichst flach zu rollen. Ganz so einfach ist das aber nicht. „Nur zwei bis drei Millimeter dick sollte der Teig zum Ausstechen sein“, erklärt Dragheim. Die Jungs sind anschließend ruckzuck dabei, Stiefelchen, Sterne, Glocken, Tannebäume und sogar Mike Glotzkowski von der Monster AG aus dem Teig ausstechen. Die Teilchen bringen sie auf die Bleche, wo sie mit den bunten Streuseln dekoriert werden.

Christoph Dragheim und Elisa Rakow macht die Arbeit mit den Kindern sichtlich Spaß. „Uns ist es wichtig, Kindern das Bäckerhandwerk näher zu bringen“, sagt Dragheim. Die Mädchen und Jungen würden so lernen, mit Rohstoffen umzugehen. „Einige kennen beispielsweise nur die fertige Tiefkühlpizza, wissen nicht, woraus der Teig hergestellt wird“, weiß der Bäckermeister. Es mache ihnen einfach Spaß, Kinder und Jugendliche an die Themen regionale Küche, gesunde Ernährung und regionale Wertschöpfung heranzuführen. Bei dem Plätzchenteig spiegelt sich das dann auch wieder. „Die sind gar nicht so süß“, ist von einigen Grundschülern zu hören. Liegt daran, dass Dragheim bei seinem Weihnachtsgebäck grundsätzlich wenig Zucker verarbeitet. Lieber arbeite er mit Gewürzen, wie Vanille und Muskatblüte. „Und wir verwenden Dinkelmehl – auch um uns von anderen abzusetzen“, verrät er, dass diese Mehlsorte auch für den Stollen genommen wird, den er nach einem alten Rezept backt und im Laden der Genussmanufaktur anbietet.

OZ-Plätzchentest

Die Grimmener OZ-Redaktion sucht auch in diesem Jahr wieder die leckersten Plätzchen.

Ob Lebkuchen, Vanillekipferl oder Zimtsterne: Bringen Sie, liebe Leser, uns bis zum 18. Dezember eine Kostprobe ihres Lieblingsweihnachtsgebäcks in die Redaktion (Bahnhofstr. 11 in Grimmen) und verraten uns das Rezept dazu.

Eine Jury wählt nach einer Verkostung den Sieger unseres diesjährigen Plätzchenwettbewerbs.

Anja Krüger

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