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Bentwisch gewinnt Innovationspreis

Bentwisch Bentwisch gewinnt Innovationspreis

Die Gemeinde bei Rostock ist am Donnerstag vom Sozialministerium in Schwerin als seniorenfreundliche Kommune ausgezeichnet worden. Sanitz landet auf Platz zwei und Bad Doberan auf drei.

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Die Bentwischer Thomas Henschel und Susanne Strübing überzeugten die Jury mit dem Konzept von Börgerhus und Bürgergarten.

Quelle: Michael Schißler

Bentwisch. Die Gemeinde Bentwisch bei Rostock ist am Donnerstag in Schwerin beim Wettbewerb „Seniorenfreundliche Kommune“ mit dem Innovationspreis ausgezeichnet worden. „Die Jury war begeistert von der Umsetzung eines ganzheitlichen Konzeptes, das sich primär an den Bedürfnissen der Senioren orientiert“, sagte Landessozialministerin Stefanie Drese (SPD) bei der Preisverleihung.

Die Bentwischer hätten mit „Börgerhus“ und „Bürgergarten“ einen generationsübergreifenden Erholungs- und Begegnungsraum geschaffen, der altersgerechtes Wohnen mit vielfältigen sozialen Kontakten ermögliche. Auch sei eine umfassende medizinische und gesundheitliche Betreuung vorhanden. „Alles in einem wunderschönen Gebäudekomplex mit Hochbeeten im Gartenbereich - dies ist ein Ansatz, der innovativ ist“, sagte Drese. In Gesprächen mit den Bewohnern habe die Jury gespürt, wie wohl sich diese hier fühlten.

Sanitz ist Zweiter in der Kategorie 2000 bis 8000 Einwohner geworden. Die Gemeinde gehörte bereits 2010 zu den Preisträgern des Wettbewerbs „Seniorenfreundliche Kommune“. „Mit seinen 17 Ortschaften ist Sanitz ein attraktiver Wohnstandort mit einer gut entwickelten sozialen und technischen Infrastruktur. Es besteht eine gute Verkehrsanbindung zur Hansestadt Rostock. In 55 Vereinen und Interessenverbänden gibt es vielseitige kulturelle und sportliche Angebote für Jung und Alt“, heißt es in der Begründung der Jury. 

Den dritten Platz in der Kategorie über 8000 Einwohner erreichte die Stadt Bad Doberan. Hier sei es insbesondere in den vergangenen Jahren gelungen, ein bemerkenswertes Stadtsanierungskonzept umzusetzen. Die Jury habe sich davon überzeugen, dass in der Stadt ein lebendiges Zentrum mit fußläufig erreichbarer und umfassender Grundversorgung vorhanden sei. „Bad Doberan zeichnet sich durch eine ganz enge Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, dem Bürgermeister, den Vereinen und Verbänden sowie dem Seniorenbeauftragten und dem Seniorenbeirat aus“, so die Jury.

André Wornowski

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