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Drei Kita-Träger haben Interesse an Neubau

Bad Doberan Drei Kita-Träger haben Interesse an Neubau

Landkreis muss Bedarf für Bad Doberan feststellen und entscheidet dann, wer den Zuschlag erhält

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Im neuen Wohngebiet zwischen Dammchaussee und Kammerhof ist ein Grundstück für eine Kita freigehalten.

Quelle: Foto: Lennart Plottke

Bad Doberan. Institut für Lernen und Leben, Volkssolidarität, Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz – ist es notwenig, einen Kriterienkatalog zur Auswahl von Trägern für Kindereinrichtungen zur erarbeiten? Darüber haben die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur, Sport, Jugend und Senioren der Stadt Bad Doberan beraten. Ergebnis: Viel Handlungsspielraum hat die Stadt nicht.

Hintergrund ist die mögliche Ansiedlung einer Kita im neuen Wohngebiet, dass derzeit zwischen Dammchaussee und Randstraße entsteht. Hier hatte das Institut für Lernen und Leben bereits Verhandlungen zum Kauf des Grundstücks aufgenommen, dann meldeten andere Träger Interesse an, das ILL zog sich zurück.

„Die Stadt hat einen Antrag an den Landkreis gestellt, zu prüfen, ob es einen erhöhten Bedarf gibt“, informiert Ausschussvorsitzender Burkhardt Scheffler. Der Landkreis lade die Träger der bisherigen Einrichtungen ein und prüfe, ob man an diesen Standorten anbauen könne oder ob ein Neubau notwendig ist. „Wir haben nachgewiesen, wo wir den Bedarf sehen und was wir an Kinderbetreuung nicht abdecken können“, fügt Bürgeramtsleiter Gehart Kukla hinzu. „Der Landkreis muss feststellen, dass der Bedarf da ist.“ Was von einer Kita gefordert werde, sei im Kifög festgeschrieben. Es liege beim Landkreis, die Träger fachlich zu beurteilen. Drei hätten Interesse bei der Stadt angemeldet, die Volkssolidarität, die Johanniter sowie die evangelische Schulstiftung.

Stelle der Landkreis einen Bedarf fest, könnten die Träger in den Ausschuss eingeladen werden, um ihre Profile vorzustellen. Daraufhin könne die Stadt dem Landkreis mitteilen, welchen Träger man bevorzuge, erläutert Gerhart Kukla. Am Ende gehe aber der Landkreis mit den Trägern in die Leistungsverhandlungen.

al

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