Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Mutter (32) gesteht Tötung von Neugeborenem

Neubrandenburg/Waren Mutter (32) gesteht Tötung von Neugeborenem

Vor dem Landgericht Neubrandenburg muss sich eine Frau verantworten, in deren Wohnung in einem kleinen Dorf an der Seenplatte im Dezember 2016 ein totes Baby gefunden worden war. Der Prozess gegen sie läuft unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Voriger Artikel
Bei Kita-Olympiade sind alle Gewinner
Nächster Artikel
Karlshagen: Kinder wünschen sich neuen Bolzplatz

Vor dem Landgericht Neubrandenburg hat der Prozess gegen eine 32-Jährige begonnen, die ihr Kind getötet haben soll.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Neubrandenburg/Waren. Der Prozess gegen eine junge Frau, die sich in Neubrandenburg wegen Tötung ihres Neugeborenen verantworten muss, hat mit einem Geständnis begonnen. Die 32-Jährige räumte die Tat am Freitag vor der Schwurgerichtskammer ein, wie Gerichtssprecherin Tanja Krüske sagte. Die Anhörung habe rund zwei Stunden gedauert. Einzelheiten zu der Aussage könnten nicht genannt werden. Das Gericht hatte die Öffentlichkeit nach Verlesung der Anklage ausgeschlossen.

Der alleinstehenden Frau aus einem kleinen Dorf bei Waren an der Müritz wird Totschlag vorgeworfen. Laut Anklage soll sie ihr Baby am 12. Dezember 2016 lebend in ihrer Wohnung zur Welt gebracht und dann getötet haben. Rechtsmedizinern zufolge hat die Frau das Neugeborene erst gewürgt, ihm dann ein Handtuch auf den Mund gelegt und dem Baby stark auf den Körper gedrückt, so dass es zu inneren Verletzungen kam. Das kleine Mädchen starb am gleichen Tag. Ermittler hatten das tote Baby nach Hinweisen aus dem Umfeld der Angeklagten vier Tage später in einem Schrank gefunden.

Auf Totschlag steht eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren. Für den Prozess sind noch zwei Verhandlungstage geplant. Im Zentrum des Verfahrens steht laut Gericht die psychische Verfassung der jungen Frau zur Tatzeit und die Ergründung ihres Motivs. Mit einem Urteil wird frühestens am 27. Juni, spätestens am 6. Juli gerechnet.

dpa/OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Klage von Verbraucherzentralen
SMS mit sogenannter „mobileTAN“ zur Verifikation von Banküberweisungen. Der Bundesgerichtshof (BGH) klärt, ob Institute dafür extra kassieren dürfen.

Beim Online-Banking lassen sich etliche Kunden ihre Transaktionsnummern (TAN) per SMS aufs Handy schicken - der Bundesgerichtshof (BGH) klärt ab heute, ob Institute dafür extra kassieren dürfen.

mehr
Mehr aus Familie Senioren und Kinder