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Polizei holt Kinder von Bahngleisen

Stralsund Polizei holt Kinder von Bahngleisen

Die Jungen haben im Bereich der ehemaligen Lokschuppen in Stralsund gespielt.

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Die Bundespolizei hat auf dem Gelände des Stralsunder Bahnhofs spielende Kinder von den Gleisen geholt.

Quelle: Stefan Sauer

Stralsund. Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend Kinder von den Bahngleisen im Bereich der ehemaligen Lokschuppen in Stralsund geholt. Ein Zeuge hatte das Trio gegen 19 Uhr beobachtet und die Einsatzkräfte alarmiert.

Zwei Streifen mit insgesamt vier Beamten und zwei Diensthunden waren wenige Minuten später am Ereignisort. Die Kinder im Alter zwischen 12 und 14 Jahren wurden in Sicherheit gebracht.

Die drei Jungen hatten sich nichts dabei gedacht, sich im Bereich der Gleise aufzuhalten. Sie ließen sich auch nicht von vorbeifahrenden Zügen stören. Die Polizeibeamten belehrten die Kinder eindringlich über die Gefahren und erklärten ihnen, dass der Aufenthalt in den Gleisen deswegen strengstens verboten ist.

Anschließend brachten sie die drei Jungen zu ihren Eltern, die aufgrund des Polizeibesuches auch ein wenig überrascht waren. Die Bundespolizei appelliert in diesem Zusammenhang noch einmal an Eltern, ihre Kinder auf die Gefahren im Bahnbereich aufzuklären.

„Züge nähern sich fast lautlos und werden je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen“, erklärte Uta Bluhm, Sprecherin der Bundespolizei in Stralsund. Der Bremsweg eines 100 km/h schnell fahrenden Zuges betrage bis zu einen Kilometer.

Jens-Peter Woldt

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