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Erste Alexa-Residenz in MV in Lütten Klein eröffnet / Platz für 133 Pflegebedürftige / Erste Bewohner eingezogen

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Gudrun Fleischmann (81) fühlt sich in ihrem neuen Zuhause wohl.

Quelle: Fotos: Axel Büssem

Lütten Klein. „Hier ist es wunderbar, ganz ausgezeichnet“, freut sich Gudrun Fleischmann über ihr neues Zuhause. Die 81-Jährige ist eine der ersten Bewohnerinnen der Alexa-Seniorenresidenz in der Binzer Straße in Lütten Klein. Seit August hat das Haus seine Pforten geöffnet, gestern war die feierliche Eröffnung.

OZ-Bild

Erste Alexa-Residenz in MV in Lütten Klein eröffnet / Platz für 133 Pflegebedürftige / Erste Bewohner eingezogen

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Für Gudrun Fleischmann war der Umzug aus ihrer eigenen Wohnung in das überschaubar möblierte Zimmer in der Residenz schon eine Umstellung. Viel mitnehmen konnte sie nicht: einen gemütlichen Sessel, einige Bilder und vor allem ihre Musikanlage samt CD-Sammlung. „Ich höre am liebsten Klassik“, verrät die Seniorin. „Zu Hause habe ich es nicht mehr geschafft, Dinge wie kochen und einkaufen wurden mir einfach zu viel.“

Kochen muss sie jetzt nicht mehr, denn in der Alexa-Residenz wird das Essen im Haus zubereitet und nicht etwa angeliefert, betont Leiterin Petra Duwe: „Wir machen alles selbst: kochen, Wäsche waschen und saubermachen.“ Die rund 100 Mitarbeiter, die einmal in der Residenz arbeiten sollen, betreuen die Bewohner den ganzen Tag über – wenn diese das wollen.

Rund 50 Pflegebedürftige sind seit der Eröffnung am 1. August eingezogen. Die Belegung erfolgt bewusst langsam, erklärt Leiterin Duwe: „Wir wollen maximal fünf neue Bewohner pro Woche aufnehmen.“ So sollen die Mitarbeiter sich in aller Ruhe auf die Senioren einstellen können. Erst im Frühjahr 2018 wären auf diese Weise alle 133 Plätze belegt.

Laut Duwe klappt dieses Prinzip bislang gut: „Wir hatten noch keinerlei Beschwerden, alle fühlen sich bei uns pudelwohl.“ Das bestätigt zumindest Gudrun Fleischmann: „Das Zimmer ist in Ordnung, das Essen ist in Ordnung, und ich komme mit den anderen Bewohnern und mit den Pflegern gut aus. Wenn ich Hilfe brauche, bekomme ich sie sofort.“

Auch Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) findet lobende Worte: „Es ist schön, dass wir jetzt eine so ambitionierte Einrichtung im Stadtteil haben.“ Vor allem das Konzept, die Bewohner alles, was sie noch können, solange wie möglich selbst machen zu lassen, sage ihm zu. Die Residenz verfügt laut Bockhahn über 19 Plätze für Demenzkranke. „Für sie gibt es einen eigenen Bereich mit besonderen Standards.“ Dieser sei besonders gesichert und auch nachts beaufsichtigt, damit die Demenzkranken nicht weglaufen und sich selbst gefährden können.

„Der Bedarf für die Einrichtung ist jedenfalls da“, betonte der Senator. In den kommenden Jahren werden laut Bockhahn noch rund 800 weitere Pflegeplätze in der Hansestadt gebraucht.

Axel Büssem

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