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20 Prozent mehr Betten gemeldet

Prerow 20 Prozent mehr Betten gemeldet

Prerow: Grund für die Steigerung ist das neue Meldescheinsystem

Prerow. Mit der Einführung eines elektronischen Meldescheinsystems ist die Bettenzahl in Prerow geradezu explodiert. Im zurückliegenden Jahr standen 9260 Gästebetten zur Verfügung. Das sind 20 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Zahl schnellte um annähernd 1560 Betten hoch. Kurdirektor Lothar Jaeschke ist überzeugt, dass viele Vermieter mit der Einführung des neuen Abrechnungssystems in der Kurverwaltung die Zahl ihrer Betten noch einmal „kritisch hinterfragt“ hätten. Der Neubau von Ferienwohnungen trage nur in ganz geringem Maß dazu bei.

Urlauber bleiben länger

7,5Tage betrug im vergangenen Jahr die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in Prerow. Dieser Wert steigt seit Jahren kontinuierlich.

9260Gästebetten existieren in dem Ostseebad. Im Vergleich mit dem Jahr 2014 explodierte deren Anzahl um rund 20 Prozent. Einen Grund sieht Kurdirektor Lothar Jaeschke in der Einführung eines elektronischen Meldescheinsystems.

Gleichzeitig ging im vergangenen Jahr die Zahl der Gästeankünfte zurück. Waren es 2014 noch 126170 Urlauber, kamen im zurückliegenden Jahr fast 120360 Gäste nach Prerow. Damit, so Jaeschke, liege diese Zahl wieder auf dem Niveau von 2013. Der extrem gute Herbst im Jahr 2014 habe für den „Ausreißer“ nach oben gesorgt. Ähnliches bei der Zahl der Übernachtungen: Knapp 905100 im vergangenen Jahr stehen knapp 916650 Übernachtungen aus dem Super-Jahr 2014 gegenüber. Dennoch ist der Kurdirektor mit der Bilanz recht zufrieden. Denn 2013 kamen nur gut 834000

Gäste in das Ostseebad auf dem Darß.

Auf eine Zahl ist Jaeschke besonders stolz: Die Aufenthaltsdauer der Urlauber steigt und steigt und steigt. Waren es im Jahr 2013 noch durchschnittlich 6,8 Tage, waren es im zurückliegenden Jahr bereits 7,5 Tage. „Mein Ziel ist es, diese Zahl weiter zu steigern“, sagt der Leiter der Kurverwaltung. Damit einher gehe ein besonderes Augenmerk auf Qualität. „Wer immer noch auf Masse setzt, hat bereits verloren“, sagt Lothar Jaeschke. Und Vermieter, die seit 25 Jahren kaum in ihre Unterkünfte investiert haben, müssen sich nach ihrer Verantwortung als Gastgeber fragen lassen. „Ein Urlaub, der in angenehmer Erinnerung bleibt, hat nicht nur natürliche Ursachen. Auch das Angebot in der Gastronomie und die Qualität der Unterkunft seien mitentscheidende Faktoren.

Auch das Umland hat es auf Prerow abgesehen. Bald 374430 Tagesgäste konnten für das vergangene Jahr anhand der Zahlvorgänge an den Parkscheinautomaten ermittelt werden. Jaeschke geht aber davon aus, dass die Zahl der Tagesgäste deutlich höher ist. Vor allem aufs Wochenende konzentriere sich der Besucheransturm. Laut Satzung gebe es zwar die Kurabgabe für Tagesgäste, die freiwillig entrichtet werden kann. Eine Kontrolle sei aufgrund des exorbitant hohen Aufwandes nicht zu rechtfertigen.

Von Timo Richter

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