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Das moderne Bauchfrei tragen - Wie geht das?

Trend Guide Das moderne Bauchfrei tragen - Wie geht das?

Wer modisch etwas auf sich hält, sollte im Frühling und Sommer bauchfrei tragen. Aber keine Sorge: Dieses Bauchfrei ist ganz anders als die Kleidung in den Neunzigern. Wir werden sicher keine neue Welle von Nabelpiercings und tätowierten Geweihen erleben.

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Trendsetter weiten den Bauchfrei-Trend schon so weit nach oben aus, dass er die sogenannten „Underboobs“ zur Schau stellt. Auch Zara hat diesen Trend in der aktuellen Kollektion übernommen (Shirt ca. 16 Euro).

Quelle: Zara/dpa-tmn

Offenbach. Bauchfrei war schon mal in den Neunzigern groß in Mode. Dann wurde es quasi zum No-Go. Aber die Mode lebt nun mal von einer Regel: Was einmal weg war, kommt garantiert wieder. So ist bauchfrei jetzt wieder im Trend. Was muss ich darüber wissen?

Wie sieht das Bauchfrei 2017 aus?

Es wird nur ein schmaler Streifen blanker Haut gezeigt, nämlich meist eine seitlich spitz zulaufende, ovale Lücke am Oberbauch, erklärt die Stilberaterin Silke Gerloff aus Offenbach. „Es sieht schöner und eleganter aus, wenn man den Bauchnabel nicht zeigt.“ Das ist neu: In den Neunzigern kamen schließlich Bauchnabelpiercings im Zuge des Modestils erst in Mode. Und auch der Hosenbund saß damals möglichst tief, um die tätowierten Geweihe zur Geltung zu bringen.

Welche modischen Vorzüge hat der freie Oberbauch?

Auch wenn gertenschlanke Supermodels, grazile Sängerinnen und Schauspielerinnen als Trendsetter dieses Styling erst zum Modetrend gemacht haben, das neue Bauchfrei ist für viel mehr Menschen als nur die Superschlanken etwas. „Der Oberbauch ist bei den meisten Frauen schlank, und ihn freizulegen kann in der Kombination mit einem taillierten, aber ausgestellten Unterteil vom oft rundlichen Unterbauch oder kurvigen Hüften sogar ablenken“, erklärt Gerloff. „Mit einem offen getragenen Blazer oder einer Longstrickjacke über dem bauchfreien Oberteil reduziert sich der Hautblitzer noch mal.“

Der Bauchfrei-Look hat auch beim Styling einen Vorteil: Er kann bei der Kombination von verschiedenen Mustern helfen. „Beim Spiel mit zwei unterschiedlichen Mustern kann der Hautstreifen optisch etwas beruhigen“, erklärt Gerloff. „Und bei einem bodenlangen Rock mit passendem Top wird die Silhouette unterbrochen, dadurch wirken Stoff, Farbe, Muster über die Gesamtfläche nicht so massiv.“

Gibt es denn auch Frauen, die darauf verzichten sollten?

„Schwierig wird bauchfrei bei viel Oberweite, dann rutscht der Oberteil-Saum zu sehr nach oben“, erklärt die Stilberaterin Gerloff. Wobei man nun auch anmerken könnte: So mancher Trendsetter weitet den Bauchfrei-Trend schon so weit nach oben aus, dass er die sogenannten „ Underboobs“ zur Schau stellt. Der untere Part der Brust wird gezeigt durch sehr kurze Oberteile. Dieses Modeelement könnte zu einem echten Trend werden, denn so mancher Modedesigner hat es in seinen Kollektionen übernommen.

Wie kombiniere ich die bauchfreien Oberteile?

„Wichtig ist die Silhouette“, erklärt Gerloff. „Enge oder weite Oberteile sollten zu auf Taille geschnittenen Unterteilen mit höherem Bund kombiniert werden.“ Viele Modefirmen haben aktuell passende Bustier-Oberteile im Programm. So lässt sich zum Beispiel ein solches kurzes, schmales Oberteil zum Bleistiftrock oder ausgestellten Rock gut tragen. Aber schön wirke es laut der Modeexpertin auch zu den neuen weiten Hosen mit hochgeschnittenem Bund. Zu diesen könne man aber auch etwas weiter geschnittene, kurze Shirts kombinieren. Ihre persönlichen Tipps: Ringelshirt zum Plisseerock und Bustier zu hochgeschnittenen Shorts.

Und wenn ich einfach nicht bauchfrei gehen will, was ist die trendige Alternative?

Gerloff rät zu Oberteilen, die an der Taille seitlich Cut-Outs besitzen.

dpa/tmn

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