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26 Vogelarten auf dem Friedhof

Wismar 26 Vogelarten auf dem Friedhof

Erfolgreiche Zählaktion im Landkreis

Wismar. Amsel, Buchfink, Kohlmeise, Mauersegler und Star zwitschern auf dem Wismarer Ostfriedhof. Fünf von zwölf der bisher deutschlandweit am häufigsten registrierten Vogelarten haben die Teilnehmer der Zählaktion „Stunde der Gartenvögel“ dort entdeckt:

Die Aufgabe der zehn Vogelbeobachter lautete, in einer Stunde die Höchstzahl der gleichzeitig wahrgenommenen (also gesehenen oder gehörten) Vögel einer Art festzustellen. „Die Zählergebnisse sollen über die Jahre gesehen ein Bild vom Zustand der Natur am Beispiel der häufigen Siedlungsvögel zeichnen und mögliche Schutz- und Hilfsmaßnahmen ableiten lassen“, berichtet Rolf-Rüdiger Strache, der die Zählung geleitet hat. Insgesamt haben die Teilnehmer 26 Vogelarten gesehen, darunter Ringeltaube, Mauersegler und Stieglitz. Nach Haus- und Feldsperling suchten sie vergeblich, dafür erfreuten Zilpzalp und Fitis sie mit ihrem Gesang. Eifriges Balzverhalten zeigte ein Pärchen Grauschnäpper. Auf der Internetseite des Nabu (www.stunde-der-gartenvögel.de) kann man neben Bestimmungshilfen auch die Ergebnisse im Vergleich zu den Vorjahren ansehen. Noch bis zum 22. Mai ist das online-Eingabeportal geschaltet. Bis jetzt wurden bundesweit von mehr als 40000 Vogelfreunden mehr als eine Million Vögel aus fast 30000 Gärten und Parks gemeldet. In Mecklenburg-Vorpommern sind es fast 30000 Vögel aus knapp 600 Gärten, die über 900 Teilnehmer sahen. In Nordwestmecklenburg wurden in 66 Gärten immerhin mehr als 3000 Vögel von 115 Teilnehmern gesichtet.

Die Spenden (Teilnahmegebühren) werden zum Kauf eines Großnistkastens für den Vogel des Jahres, den Waldkauz, verwendet. „Man darf gespannt sein, ob ein Vetreter darin nisten wird“, sagt Strache. In Höhlen brütende Kleinvögel finden dank der weitgehenden Schonung von Altbäumen durch die Friedhofsverwaltung zahlreiche Brutmöglichkeiten.

OZ

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