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Bäume im Miniformat zu bestaunen

Hansaviertel Bäume im Miniformat zu bestaunen

14. Rostocker Bonsai-Tage ab heute in der Kunsthalle

Hansaviertel. Die 14. Rostocker Bonsai-Tage in der Kunsthalle vom 23. bis 25. Juni bieten einige Neuerungen. „Gestern gab es bereits einen Schülerworkshop. Die offizielle Eröffnung ist heute um 13 Uhr“, sagt Manfred Labitzke, Chef des Arbeitskreises Bonsai MV und Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG).

 

OZ-Bild

Reiner Kurps zeigt Vanessa den Weg zum Bonsai.

Quelle: Foto: Falkenberg

„Bonsai, das ist die glückliche Verbindung zwischen künstlerischem Ausdruck und natürlicher Wirkung“, sagt Johannes Kunze, Präsident der DJG. 14 Aussteller präsentieren 71 Bonsais, die in Rostock noch nicht gezeigt wurden. Zwei Tokonomas, japanische Schauvitrinen, werden vom Bonsai-Meister Andrea Meloni aus Berlin und Reiner Kurps aus Hamburg gestaltet. Die Wände der Kunsthalle schmücken Mangas. Für Bonsai-Freunde gibt es an beiden Tagen Vorführungen. Der Manga-Künstler Maxim Simonenko wird heute in seine Kunst einführen. Ausgestellt werden auch die Mangas, von Schülern gefertigt. Neu ist, dass am Sonntag um 16 Uhr ein Publikums-Workshop stattfindet. Wer sich traut, kann erste Schnitte mit Messer und Schere an den künftigen Bonsais vornehmen.

Mit der Schere versuchten sich auch zehn Schüler der 7. Klasse der Schule am Schwanenteich. Vanessa (15) bekannte: „Ich kenne noch nichts über Bonsais. Es ist sehr interessant.“ Neben Reiner Kurps (53) zeigten auch Bonsai-Lehrer Rozier Steensma aus Warnemünde und Hendrik Weiher aus Greifswald den Schülern an ihrem Projekttag, wie die ersten Schritte zum Erziehen eines Minibaumes zu nehmen sind. Der Projekt-Tisch glich einem Mini-Lärchenwald.

Es wird spannend, welcher Bonsai den Publikumspreis am Sonntagabend bekommen wird.

Jürgen Falkenberg

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