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Darßer Naturfilmfestival war voller Erfolg

Wieck Darßer Naturfilmfestival war voller Erfolg

Die Region unterstützt das Ereignis sowohl finanziell als auch durch Sachleistungen. In Reihen der Filmemacher hat das Darßer Naturfilmfestival inzwischen einen festen Platz in der Agenda.

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Mit Rekordbeteiligung hatte in der vergangenen  Woche das Darßer Naturfilmfestival begonnen. Festivallteiter Kai Lüdeke konnte mehr als 140 Besucher im Kulturkaten „Kiek in“ in Prerow begrüßen. Moderator Lothar Frenz, hier im Gespräch mit den Bürgermeistern der Darßgemeinden, betonte die große Verankerung des Festivals in der Region und in Reihen der Naturfilmer.

Quelle: Richter, Timo

Wieck. Als „vollen Erfolg“ verbucht Lilia Reisig vom Festivalbüro in Wieck (Vorpommern-Rügen) des Darßer Naturfilmfestivals das zurückliegende Ereignis. Vom 4. bis 8. Oktober waren 40 Film-Highlights und Veranstaltungen zu erleben. Ablesen kann das die Studentin des Fachs Umwelt-Ressourcenmanagements schon am Verkauf der Tickets. Der war in den Vorjahren nie höher. Allein rund 100 Filmemacher, Produzenten, Berichterstatter und Vertreter von Sponsoren waren für das 13. Naturfilmfestival mit der 10. Verleihung des Deutschen Naturfilmpreises akkreditiert.

Etliche Veranstaltungen waren ausverkauft. Gut angenommen wurden zudem die Filmgespräche. Besonders in Erinnerung ist Lilia Reisig die Runde nach Vorführung des Zugvögel-Film mit dem Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, Dr. Günter Nowald, geblieben. Lilia Reisig sieht in dem riesigen Publikumsinteresse an dem Thema auch große Anerkennung für die Arbeit nicht nur der Filmemacher, sondern auch der Vertreter von Instititionen in Sachen Naturschutz und -information.

Dass die Beteiligung bei der Auswahl des Publikumspreises so groß war, zeige laut Lilia Reisig das Interesse der Besucher an den Filmen. Vor allem der direkte Kontakt von Publikum und Filmemachern mache den Charme des Darßer Naturfilmfestivals aus. Das hat sich seit seinem Beginn deutlich spürbar entwickelt und ist mittlerweile zu einer festen Größe im Terminkalender von deutschen Naturfilmern geworden.

Das Ereignis ist laut Festivalleiter Kai Lüdeke auch fest in der Region verankert. Die Darß-Gemeinden unterstützen das Festival auf unterschiedliche Weise. Während beispielsweise eine Kommune Geld gibt, stellt eine andere die Räumlichkeiten für das Festivalbüro unentgeltlich zur Verfügung.

So sehr hat Lilia Reisig das Naturfilmfestval beeindruckt, dass sie im nächsten Jahr als Helferin wieder mit dabei sein will. Ihr dreimonatiges Praktikum bei der Deutschen Naturfilmstiftung endet am heutigen Freitag.

Erstmals wurde das Festival von der erst im zurückliegenden Jahr gegründeten Deutschen Naturfilmstiftung, einer Kooperation des Fördervereins Nationalpark Boddenlandschaft und der Deutschen Wildtierstiftung, ausgerichtet. Ziel der Stiftung ist es, deutsche Naturfilmproduktionen dauerhaft zu fördern. „Naturfilme sind nicht nur beste Unterhaltung, sondern auch die beste Werbung für den Naturschutz“, schreibt der Festivalleiter Kai Lüdeke in der Einladung zur Verleihung des Deutschen Naturfilmpreises. In der Darßer Arche wurden am Wochenende Filme in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Timo Richter

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