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Greifswald blüht bald bunt

Greifswald Greifswald blüht bald bunt

Kinder aus St. Nikolai und der OB steckten hunderte Blumenzwiebeln

Greifswald. Die Stadt blüht auf: Im kommenden Frühjahr sollen die Wiese am Nexöplatz und viele andere Flächen im Stadtgebiet fröhlich bunt aussehen. Diese langlebige Variante der Stadtbegrünung war eine Idee des städtischen Tiefbau- und Grünflächenamtes. Zusammen mit Kindern der Evangelischen Kita St. Nikolai steckte Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) gestern die ersten der insgesamt 18000 Blumenzwiebeln: Perlhyazinthen und Bärlauch. Letzterer wurde vom Botanischen Garten gespendet. In die Erde gebracht werden noch Lerchensporn, Anemonen, Schneeglöckchen, Schneeglanz, Krokusse und Narzissen. Die Stadt investiert etwa 8000 Euro in die Anschaffung dieser Frühjahrsblüher.

Sabrina Rilke, die zuständige Mitarbeiterin im Tiefbau- und Grünflächenamt, hat frühblühende, langlebige Wildarten ausgewählt, die – standortgerecht gesetzt – verwildern und als Farbtupfer die Stadt verschönern. Die Entscheidung für sehr früh blühende Zwiebeln hat noch zwei weitere Vorteile: Zum einen liefern die zarten Blüten Nahrung für die ersten Insekten, zudem ziehen die meisten der Pflanzen die Blätter rechtzeitig vor der ersten Rasenmahd ein. Da sie damit ausreichend Kraft für den Neuaustrieb getankt haben, werde die Blütenfülle von Jahr zu Jahr steigen, so Sabrina Rilke. Die naturnahen Waldarten kommen unter Bäumen oder an schattigen Standorten in die Erde. Narzissen können auch im sonnigen Rasen stehen, so die Fachfrau.

OZ

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