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Hirsche in der Ostsee

Zingst/Prerow Hirsche in der Ostsee

Rotwild schwamm am Mittwoch vor Zingst in Richtung Osten. In Prerow musste ein Hirsch getötet werden.

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Diese Hirsche schwammen in der Ostsee vor der Küste von Zingst.

Quelle: Joachim Zander

Zingst/Prerow. OZ-Leser Joachim Zander hat diese Hirsche festgehalten, als sie vor der Seebrücke in Zingst (Vorpommern-Rügen) in der Ostsee schwimmend auftauchten. „Sie schwammen direkt nach Norden in die offene See“, schreibt der Hobby-Fotograf. Nach etwa zwei Kilometern hätten die Tiere ihren Kurs geändert, schwammen Richtung Osten.

Dass Hirsche schwimmen, sei nicht ungewöhnlich, heißt es aus dem Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. Untersuchungen mit Sendern an Tieren hätte gezeigt, dass Hirsche beispielsweise durch den Bodden ans Festland schwimmen und auch wieder zurück.

Dass die Tiere in der Ostsee unterwegs sind, ist allerdings eher ungewöhnlich, sagt Annette Beil vom Nationalparkamt. Ziel der Zingster Hirsche könnte anderem der Große Werder, die kleine Insel östlich des Zingsts, gewesen sein. „Es ist aber schwer zu erklären, warum die Tiere diese Anstrengung auf sich nehmen“, so Beil.

Wenige Kilometer westlich am Prerower Strand war am Mittwoch ebenfalls ein Hirsch aufgetaucht. „Er war entkräftet und völlig apathisch“, so Beil. Das Tier musste letztlich erlöst werden. Ob eine Verbindung zu den Hirschen besteht, die in Zingst gesehen worden sind, ist unklar.

Robert Niemeyer

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