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„Johnny“ wird Tonnenkönig

Dierhagen „Johnny“ wird Tonnenkönig

Tonnenabschlagen in Dierhagen: Junior John Kriegsheim will in Fußstapfen des erfolgsverwöhnten Vaters treten.

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Dierhagens Tonnenkönig John Kriegsheim erhält den Siegerpokal.

Quelle: Susanne Retzlaff

Dierhagen. Endlich hat auch der Junior einen Pott! Seit 2011 versucht John „Johnny“ Kriegsheim, jüngster Mitstreiter im Tonnenbund Dierhagen (Vorpommern-Rügen), im Schlagabtausch mit der Fichtentonne Königswürden zu erlangen. Am Samstag um 19.07 Uhr versetzte er der bereits tiefer gelegten und recht ramponierten Tonne den letzten, entscheidenden Treffer. Der neue König tritt nun in die Reitstiefel seines Vaters Falko, der bisher sieben Titel errungen hat.

DCX-Bild

Tonnenabschlagen in Dierhagen: Junior John Kriegsheim will in Fußstapfen des erfolgsverwöhnten Vaters treten.

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Zuvor hatte sich das fachkundige Publikum bereits gewundert: „Wie schnell ging das denn?“ Nur 21 Minuten blieb die Tonne ganz, dann hatte Julia Richter ihr den Boden ausgeschlagen, der dritte Titel für die Springreiterin, die sozusagen im Sattel geboren wurde. Nicht einmal eine Stunde später war es Peggy Rusnak, die den Stäben den Garaus machte. Sie war 2002 die erste Dierhäger Tonnenkönigin und 2003 die erste Majestät, die diesen Titel verteidigen konnte. Mit 16 Teilnehmern waren bei angenehm frischem Wetter etwas weniger Reiter als gewohnt um die Königswürden angetreten. Der Nachwuchs dagegen war kaum zu bremsen. Bei den Kindern wurden Niklas und Jonas Boden- und Tonnenkönig – „und das war schwer“, räumte Niklas ein.

Stäbenkönigin Evi, sie kommt aus Berlin, überlegt noch, ob sie von Schusters Rappen auf richtige Pferde umsatteln will.

Weit angereiste Gäste

Rund 1600 Dierhäger und Gäste, die wohl weiteste Anreise hatte eine Familie aus Bayern, hatten sich vom leicht regnerischen Wetter nicht abhalten lassen, das traditionelle Reiterspiel zu besuchen. Nach einem Bummel zwischen den Buden mit Mutzenmandeln und Weingummi, Zuckerwatte und Softeis, Hähnchen und Hotdogs, Kaffee und Cocktails, Sommerkleidung und Regenjacken, Staubsauger und Luftballons, dem Besuch der Losbude und des Kettenkarussells, Trampolin und Piratenschiff, Bimmelbahn und natürlich Ponyreiten nutzten viele kleine Gäste die Gelegenheit, Pferde zu streicheln.

Die Größeren hielten unterdessen einen Plausch. „Die Pferde kennen das“, erklärte Kassenwartin und „Bodenköniginmutter“ Elke Richter, ihre Stute an der Hand. „Die will galoppieren und kann es oft gar nicht abwarten“, sagt sie schmunzelnd.

Susanne Retzlaff

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