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Stacheltier in Not: Immer weniger Igel im Land

Dummerstorf Stacheltier in Not: Immer weniger Igel im Land

Tierschützer in Mecklenburg-Vorpommern sind alarmiert: Die Zahl der kranken und geschwächten Igel nimmt zu, gesunde Tiere werden dagegen seltener. Die Vierbeiner leiden unter dem Verschwinden der Insekten.

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Ein junger Bewohner der Igelstation in Groß Potrems bei Dummerstorf (Landkreis Rostockt). Hier werden neben Igeln auch in Not geratene Schwalben und Eichhörnchen aufgepäppelt.

Quelle: Heidi French/igelhilfe Mv

Dummerstorf. Heide French ist besorgt: Die Igelschützerin aus Dummerstorf (Landkreis Rostock) muss immer mehr kranke und schwache Tiere versorgen. Gesunde Tiere werden dagegen seltener. Ganze Dörfer sind sind bereits „igelfrei“, registriert French, die mit ihrem Verein „Igelhilfe MV“ landesweit Aufpäppelstationen für die Nager koordiniert.

Grund für die Not ist das Fehlen von Insekten. Bundesweit ging die Menge von Spinnen, Käfern und Co. in den vergangenen 35 Jahren um 80 Prozent zurück. Insekten sind die Hauptnahrung von Igel. Stattdessen fressen sie nun mehr Würmer und Schnecken, was zu Parasitenbefall führt.

Ulf Bähker, Referent beim Natuschutzbund (Nabu) in Schwerin, fordert strengere Regeln für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat auf den Feldern. Der Einsatz von Agrarchemie steht unter Verdacht, das Insektensterben mit ausgelöst zu haben.

Gerald Kleine Wördemann

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