Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Kann eine Sitzplatzreservierung im ICE verfallen?
Tourismusportal

Schlauer reisen Kann eine Sitzplatzreservierung im ICE verfallen?

Im Zug bietet es sich an, rechtzeitig einen Platz zu reservieren. Sonst muss man unter Umständen im Zug stehen, oder sich im Bistro breit machen. Aber was ist eigentlich, wenn man den Platz zu spät einnimmt. Kann eine Reservierung dann verfallen?

Voriger Artikel
Fehler im System: Mit Error Fares extrem günstig verreisen
Nächster Artikel
Badetemperaturen in der Karibik und im Indischen Ozean

Eine Platzreservierung ist gut. Man sollte sie aber auch rechtzeitig einnehmen.

Quelle: Andrea Warnecke

Berlin. Besonders zu Stoßzeiten und am Wochenende kann eine Sitzplatzreservierung im ICE sinnvoll sein. Sie kostet 4,50 Euro in der Zweiten Klasse. Häufig lassen sich aber Fahrgäste beobachten, die noch lange nach Abfahrt des Zuges ihren Platz suchen. Dieser ist dann womöglich schon belegt.

Geschieht das zu Recht, wenn man zu spät kommt? Ja. Eine Sitzplatzreservierung verfällt nach 15 Minuten, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn erläutert. Dann erlischt auch die Anzeige der Reservierung über dem Sitz. Theoretisch hat der Reisende nach einer Viertelstunde also das Recht auf seinen reservierten Platz verwirkt. Wer zu spät kommt, hat Pech gehabt?

In der Praxis geht es freilich ziviler zu: „Wenn der reservierte Platz belegt ist, wendet man sich am besten an den Zugbegleiter“, rät die Bahnsprecherin. Dieser versuche, eine Lösung zu finden. Das heißt, der Bahnmitarbeiter wird probieren, dem verspäteten Fahrgast doch noch zu seinem Platz zu verhelfen und den anderen Fahrgast auf einem freien Platz irgendwo anders im Zug unterzubringen.

Es kann nämlich sein, dass ein Reisender es gar nicht innerhalb der 15 Minuten zu seinem reservierten Platz schaffen kann - etwa wenn er in einem Zug, der später in einem Bahnhof getrennt wird, in den falschen Teil steigt. Dann kann er erst an der nächsten Haltestelle in den richtigen Teil wechseln. Anders sieht es aus, wenn jemand erst eine Stunde im Bordbistro sitzt, bevor er seinen Platz aufsucht. Dann kann der Fahrgast, der sich den freien Platz geschnappt hat, mit gutem Recht sagen: „Dieser Platz ist jetzt meiner.“

dpa/tmn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
SPD sagt Nein

Bund und Länder sind sich einig, dass eine zentrale Gesellschaft künftig Deutschlands Fernstraßen finanzieren, planen und bauen soll. Doch der CDU-Finanzminister setzt dabei auch auf private Investoren - davon will Vizekanzler Gabriel nichts wissen.

mehr
Mehr aus Reisen
Inhalte zu Shopping & Lifestyle

Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß, mehr Leben... mehr

Hier finden Sie alles rund um die Themen Bauen, Wohnen und Leben. mehr

Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß, mehr Leben... mehr

Gesundheit und Wohlbefinden sind heutzutage wichtiger denn je. Hier bieten wir Ihnen Informationen und Tipps zu den Themen Ernährung, Fitness und Erkrankungen. mehr