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Rempeln, drängeln, betteln: Die Tricks der Taschendiebe
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Stuttgart Rempeln, drängeln, betteln: Die Tricks der Taschendiebe

Bahnhöfe sind oft keine sicheren Orte. Hier kann es schnell passieren, dass Reisende beklaut werden. Doch wer die Tricks der Taschendiebe kennt, kann sich besser schützen.

Stuttgart. An Bahnhöfen müssen Fahrgäste sich vor Taschendieben in Acht nehmen. Dazu ist es wichtig, ihre Listen zu kennen. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes listet typische Tricks auf:

Rempel-Trick: Im Gedränge geschieht es oft: Das Opfer wird von einem Dieb oder mehreren Tätern bedrängt. Oder beim Ein- und Aussteigen aus dem Zug stolpert der Vordermann plötzlich, und das Opfer läuft auf - diese Ablenkung nutzen die Diebe.

Stadtplan-Trick: Ein Fremder fragt nach dem Weg - natürlich hilft man gerne. Auf einem Stadtplan oder einem Aushang am Bahnhof soll man ihm die Route beschreiben. Das Problem: Diebe nutzen die Hilfsbereitschaft aus und lenken das Opfer so ab.

Geldwechsel-Trick: Auch hier wird die Hilfsbereitschaft ausgenutzt. Öffnet das Opfer sein Portemonnaie, um für den Dieb Geld zu wechseln, greift dieser sich etwa schnell die Scheine.

Bettel-Trick: Mehrere Kinder umringen das Opfer und betteln es an - ein Kind nutzt die Situation und stiehlt unbemerkt die Geldbörse.

Wichtig ist außerdem, Bargeld, Karten und Papiere so nah wie möglich am Körper zu tragen, am besten verteilt auf mehrere Innentaschen. Die Verschlussseite von Handtaschen sollte zum Körper hin getragen werden. Hat doch ein Dieb zugeschlagen, gilt es, Geldkarten unter der Rufnummer 116 116 und im polizeilichen Meldesystem KUNO zu sperren.

Bahn verzeichnet weniger Straftaten in Zügen und Stationen

Die Kriminalität auf Bahnhöfen und in Zügen ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Insgesamt sank die Zahl der registrierten Straftaten dort seit 2014 um drei Prozent von rund 60 000 auf 58 200.

Nach eigenen Angaben hat die Deutsche Bahn 2015 mehr als 1,5 Millionen Euro für die Reparatur von Vandalismus-Schäden ausgegeben, die Hooligans verursacht hatten. Der Einsatz zusätzlicher Sicherheitskräfte habe mehr als 700 000 Euro gekostet.

dpa/tmn

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