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Züge nach Polen und Pop-Art-Schau: Neues aus der Reisewelt
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Züge nach Polen und Pop-Art-Schau: Neues aus der Reisewelt

Von Berlin aus kommen Bahnreisende jetzt auch direkt nach Zielona Góra und Gorzów-Krzyż. Das Moco Museum in Amsterdam zeigt Pop-Art. Und in Japan soll Tattoo-Trägern der Besuch von Badehäusern ermöglicht werden. Die Reise-News im Überblick:

Neue Zugverbindungen von Berlin nach Polen

Ab sofort können Urlauber mit dem Zug direkt von Berlin nach Zielona Góra (Grünberg) in Polen fahren. Die neue Bahnverbindung hat jetzt den Betrieb aufgenommen. Sie ist bereits die zweite neue Verbindung zwischen dem westlichen Polen und der deutschen Hauptstadt: Am 20. März ist die Linie Berlin - Gorzów-Krzyż (RB 26) hinzugekommen. Vom 30. April an gibt es auch noch eine Verbindung in die diesjährige europäische Kulturhauptstadt Breslau. Mit dem „Kulturzug“ geht es ein halbes Jahr lang an jedem Wochenende von Berlin nach Breslau und zurück.

Warhol und Banksy: Amsterdam bekommt neues Museum

Amsterdam bekommt ein neues Museum: Am 9. April wird dort das Modern Contemporary Museum Moco für Besucher öffnen. Die erste Ausstellung widmet sich Pop-Art-Künstler Andy Warhol und Street-Art-Künstler Banksy. Mehr als 80 Werke der beiden Künstler werden zu sehen sein, teilt das Museum mit. Das Moco befindet sich zwischen dem Van Gogh- und dem Rijksmuseum am Museumsplatz. Es ist eine private Initiative von Lionel und Kim Logchies, Inhaber der Lionel Gallery, die sich ebenfalls in Amsterdam befindet.

Japan geht auf tätowierte Touristen zu

Ausländische Touristen mit Tattoos haben es in Japan bisweilen schwer. Die Körperverzierungen werden traditionell mit der Yakuza, der japanischen Mafia, assoziiert - die Gangster tragen Tattoos meist auf dem ganzen Körper. Viele Badehäuser verweigern tätowierten Gästen den Zutritt, doch die Tourismusbehörde will das jetzt ändern. Wie die Zeitung „Yomiuri Shimbun“ kürzlich meldete, schlägt die Behörde den Badehaus-Betreibern vor, Gäste mit Tattoos zu bitten, diese mit Aufklebern abzudecken - um Konflikte zu vermeiden. Eine weitere Idee sei, Tätowierte zu Zeiten Einlass zu gewähren, in denen üblicherweise nicht so viele Familien ins Bad gehen. Hintergrund des Vorstoßes ist die stark steigende Zahl an Touristen, die viel Geld ins Land der aufgehenden Sonne bringen.

Reisende in Ruanda brauchen ab sofort Nachweis über Gelbfieberimpfung

Für Reisen nach Ruanda braucht es ab sofort den Nachweis über einen gültigen Gelbfieberimpfschutz. Darauf weist das Auswärtige Amt in Berlin hin. Reisende können sich auch am Flughafen von Kigali impfen lassen, das kostet derzeit 40 US-Dollar. Ruanda gehöre zu den Gelbfieber-Gebieten in Afrika: Schon aus medizinischen Gründen werde die Impfung daher dringend empfohlen, so die Behörde.

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