Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Wer muss bei einem überbuchten Flugzeug am Boden bleiben?
Tourismusportal

Schlauer reisen Wer muss bei einem überbuchten Flugzeug am Boden bleiben?

Nicht immer können alle Passagiere mit einem Ticket ihren Flug antreten. Grund hierfür kann eine Überbuchung der Maschine sein. Das ist eine Taktik der Airlines, um alle Plätze zu besetzen. Wonach wird in diesem Fall entschieden? Welche Rechte haben Gäste?

Voriger Artikel
Unterirdisches Kentucky: Die längste Höhle der Welt erkunden
Nächster Artikel
Zur Pride Week nach Tel Aviv und zur Clubnacht nach Bremen

Passagiere, die am Boden bleiben müssen, können mit einer Entschädigung rechnen.

Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Frankfurt/Main/Berlin. „No Shows“ werden sie im Fachjargon genannt: Flugreisende, die ein Ticket gebucht haben, aber zum Abflug nicht erscheinen.

Bei der Lufthansa sind das rund drei Millionen Passagiere im Jahr. Sie sind der Grund, weshalb Fluggesellschaften in der Regel mehr Tickets verkaufen, als Plätze verfügbar sind.

Wie sehr ein Flug überbucht wird, hängt von Erfahrungswerten ab: So werden zu Ferienbeginn mehr Reisende ihren Flug wahrnehmen als unter dem Jahr. Meist geht die Rechnung der Airlines auf - aber nicht immer. Dann versuchen die Fluggesellschaften zunächst, Reisende durch eine Kompensation zum freiwilligen Verzicht zu bewegen - etwa durch eine kostenlose Übernachtung und einen Flug am nächsten Tag. Doch nach welchen Kriterien entscheiden die Airlines, wenn tatsächlich niemand freiwillig am Boden bleiben möchte?

Das ist sehr selten, und ein festgelegtes Verfahren gibt es für diesen Fall nicht. Die Lufthansa zum Beispiel führt nach eigenen Angaben eine Einzelfallprüfung durch: Passagiere, die mehrere Anschlussflüge haben oder an ein Ziel reisen, das selten angeflogen wird, werden bevorzugt befördert.

Auch bei Air Berlin gibt es keine Patentlösung. Wenn sich niemand freiwillig dazu bereiterklärt, gegen Kompensation einen Ersatzflug zu nehmen, verfährt die Fluggesellschaft nach dem Motto „first come, first serve“. Das bedeutet: Wer auf den letzten Drücker am Check-in-Schalter erscheint, wird eher am Boden gelassen.

Müssen Reisende unfreiwillig am Boden bleiben, sind die Fluggesellschaften nach EU-Recht verpflichtet, den Flugpreis zurückzuerstatten oder einen Ersatzflug zu finden. Außerdem haben Reisende wegen der Nichtbeförderung Anspruch auf eine Entschädigung zwischen 250 und 600 Euro, je nach Flugdistanz. Bei Problemen mit der Airline können sich Reisende an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) wenden.

dpa/tmn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ermäßigungen für Urlauber
So sieht die neue Rhein-Main-Card aus. Sie ist ab 1. März erhältlich.

Bequem durch die Region fahren und günstiger Sehenswürdigkeiten besichtigen: Das bietet die Rhein-Main-Card in Hessen. Sie kann als Einzel- oder Gruppenkarte gekauft werden.

mehr
Mehr aus Urlaub und Reisen
Inhalte zu Shopping & Lifestyle

Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß, mehr Leben... mehr

Hier finden Sie alles rund um die Themen Bauen, Wohnen und Leben. mehr

Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß, mehr Leben... mehr

Gesundheit und Wohlbefinden sind heutzutage wichtiger denn je. Hier bieten wir Ihnen Informationen und Tipps zu den Themen Ernährung, Fitness und Erkrankungen. mehr