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Gut 200 Menschen helfen dem Weißen Ring

Heiligendamm Gut 200 Menschen helfen dem Weißen Ring

Die diesjährige OZ-Spendenaktion geht zu Ende — mit einem stolzen Ergebnis: Rund 10000 Euro kommen den Opfern von Kriminalität im Landkreis Rostock zugute.

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Ist froh und dankbar für jeden bisher gespendeten Euro: Rosemarie Berg, Chefin des Weißen Ringes in der Region Doberan.

Quelle: Hannes Ewert

Heiligendamm. Überwältigt und dankbar. Ja, das seien die richtigen Begriffe. Sie brächten auf den Punkt, was Rosemarie Berg fühlt: „Mit so einem Zuspruch habe ich nicht gerechnet“, sagt die Chefin der Opferschutz-Organisation Weißer Ring in der Region Bad Doberan. In den vergangenen vier Adventswochen haben ihr die OZ- Leser nämlich deutlich bewiesen, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtler für die Menschen ist — und wie sehr Berg und ihre Mitstreiter geschätzt werden: 10000 Euro haben Bürger und Firmen, Vereine und Gruppen für die diesjährige OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ zugunsten des Opferschutzes gespendet. „Eine wirklich gigantische Summe“, schwärmt Berg. Dabei geht das Spenden sogar noch weiter.

Zum Abschluss des Spendenmarathons am heutigen Heiligabend ziehen die Partner der Spendenaktion — der Weiße Ring, die Rostocker OstseeSparkasse (Ospa) und die OSTSEE-ZEITUNG — aber schon mal eine absolut zufriedene Bilanz: „Rund 10000 Euro — das ist eine ganz tolle Summe. Und für jeden einzelnen Euro, für jede einzelne Spende sind wir sehr dankbar“, sagt Steffy Engler, die Filialleiterin der Ospa in Bad Doberan.

Sie hat in den vergangenen Wochen am Bankschalter selbst erlebt, wie wichtig es den Menschen war, den Opfern von Gewalt und Kriminalität zu helfen: „Wir haben die Kunden auf die Aktion hingewiesen — und ganz viele waren spontan bereit, ein paar Euro zu spenden. Wir mussten nicht viel sagen: den Weißen Ring und seine Arbeit kannte fast jeder.“ Die große Spendenbereitschaft zeige, dass die Menschen in der Region noch zusammenhalten: „Man hilft sich gegenseitig.“ Das allerschönste Beispiel dafür: Im vergangenen Jahr sammelte die OZ Spenden für den Frauen-Notruf des Internationalen Bundes. In diesem Jahr revanchierten sich die Mitarbeiter — und sammelten bei ihrer Weihnachtsfeier für die diesjährige Aktion. Sie wollten etwas zurückgeben. „Einfach toll“, sagt dazu Rosemarie Berg.

Was die Chefin des Weißen Ringes besonders freut: Insgesamt haben bisher mehr als 200 Menschen Geld auf das Spendenkonto eingezahlt. „Wir haben einige sehr großzügige Spender — wie etwa Doberans Apotheker sowie Optiker Gehrke. Aber das Gros der Summe machen die Kleinspender aus.“ Menschen, so Berg, von denen so mancher jeden Euro mehrfach umdrehen muss. „Es gibt — gerade im Advent — so viele Spendenaktionen für so viele unterschiedliche Zwecke. Dass sich die Menschen für uns und für die Hilfe zugunsten von Kriminalitätsopfern entschieden haben, ehrt uns sehr.“

Das ganz genaue Spendenergebnis steht erst fest, wenn das Hilfskonto bei der Ospa Mitte Januar geschlossen wird. „So lange kann jeder auch noch spenden. Wir freuen uns über jeden Euro“, sagt Steffy Engler. „Und wir hoffen, dass über die Festtage noch ein paar Euro dazukommen werden.“ Die Ospa selbst will auch noch etwas in den Spendentopf packen: „Wir wollen am Schluss auf eine runde, stattliche Summe aufrunden. Auch für uns ist der Opferschutz natürlich eine absolute Herzensangelegenheit.“

Auch die OZ sagt allen Spendern schon jetzt herzlichen Dank für ihre Unterstützung — auch im Namen der Kriminalitätsopfer, deren Not und Leid nun etwas gelindert werden können.

Das Grand Hotel spendet zum Fest
Das Jahr ist gut gelaufen — und deshalb möchte das Grand Hotel in Heiligendamm der Region etwas zurückgeben: Die Luxus-Herberge beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der OZ- Weihnachtsaktion — mit 250 Euro. „Wir hoffen, dass die Spenden der Aktion ,Helfen bringt Freude‘ nicht nur dazu beitragen, Menschen in tatbedingter Notlage zu unterstützen, sondern auch für Maßnahmen der Kriminalitätsvorbeugung genutzt werden“, sagt Hoteldirektor Tim Hansen. „Und wir wünschen uns, dass alle Menschen in der Region ein besinnliches Weihnachtsfest feiern können.“
Ein herzliches Dankeschön für ihre Spenden geht auch an Uwe und Erika Stübs, Margitta Dembowski, Ute Wermann, Gertrud Peters, Karola Griem, Ewald und Liselotte Schmidtke, Wolfgang Niemann, Marianne Riecl, Thomas und Anja Hollmann, Sabine Grundner, Betty Karbaum, Renate und Gert Blank, Steffy Engler, Erika Behrens, Michael Klimmey, Juliane Peter, Hartmut und Elisabeth Jenzsch, Renate Peter, Gerhard und Karin Schröder, Elisabeth Geers, Hans-Jürgen und Dores Schwank, Dr. Lutz Werner, Sven Sorgenfried, Thomas Schult/Molli-Apotheke, Anna-Elisabeth Baade, Gerhard und Inge Westphal sowie Friedrich-Karl Sass.

 



Andreas Meyer

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Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 25 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
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