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Feuchte Werkstatt bereitet Sorgen

Heino und Angelika Prüfert Feuchte Werkstatt bereitet Sorgen

Spenden der OZ-Weihnachtsaktion für Projekte des Albert-Schweitzer-Familienwerkes

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Die fünf Jungs aus der Wohngruppe an der Bahnhofstraße, so war zu erfahren, nutzen regelmäßig die auf dem Hof befindliche Werkstatt, um sich handwerklich auszuprobieren.

Quelle: Foto: Privat

Heino und Angelika Prüfert. Inka Peters ist begeistert: Gut eine Woche nach dem Auftakt der OZ-Weihnachtsaktion sind insgesamt bereits 6175 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen. „Das ist doch großartig“, freut sich die Chefin des Albert-Schweitzer-Familienwerkes MV. Angesichts der hohen Spendenbereitschaft hat sie die geplante Einrichtung eines Snoezel-Raumes im Kinderdorfhaus „Nordlicht“ in der Wolgaster Schusterstraße schon in Auftrag gegeben. „Dieser Raum kann von unseren Mädchen und Jungen therapeutisch für autogenes Training genutzt werden. Dies hilft den Kindern, mit ihren Problemen fertig zu werden und, anstelle von Gewalt und Aggressionen, ein sinnvolles Maß zu finden, mit ihren Sorgen, Problemen und traumatischen Erlebnissen umzugehen“, so Inka Peters.

OZ-Bild

Spenden der OZ-Weihnachtsaktion für Projekte des Albert-Schweitzer-Familienwerkes

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Auch die fünf Jungs im Alter von zwölf bis 17 Jahren, die in der Jungenwohngruppe an der Wolgaster Bahnhofstraße betreut werden, haben besonderen Hilfebedarf. „Darunter sind Jungen mit seelischer oder auch geistiger Behinderung, von denen die meisten schon mehrere Jugendhilfestationen hinter sich haben“, schildert Inka Peters. Vier Sozialpädagogen kümmern sich im Schichtbetrieb um die fünf Bewohner des Hauses, das in diesem Jahr äußerlich gereinigt wurde und einen frischen blauen Anstrich erhielt.

Damit die Jungs ihre Energie sinnvoll einsetzen und handwerkliche Fertigkeiten entdecken und schulen können, wurde auf dem Hof eine Fahrradwerkstatt eingerichtet, wo auch schon diverse Holzarbeiten entstanden. „Aber leider regnet es in der Werkstatt durch, so dass die durch Spenden finanzierte Ausstattung allmählich Schaden nimmt“, erklärt die Chefin, die zudem auf abblätternden Putz verweist, was offenbar mit Salzen zusammenhängt, die sich durch aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk angesammelt haben.

Ebenso wie für den Snoezel- Raum, sollen die im Zuge der OZ- Weihnachtsaktion zusammengetragenen Geldspenden auch für die Sanierung des Werkstattraumes Verwendung finden. „Zu allererst muss mal das Dach dichtgemacht werden“, meint Michael Voigt, der in Sauzin einen Bauservice betreibt. Der 37-Jährige soll im Auftrag des Familienwerkes die notwendigen Arbeiten erledigen, die keinen Aufschub dulden. Dies gilt auch für die Begrenzungsmauer am Rand des Nachbargrundstücks. „Die alte Mauer, die der Wolgaster WoWi gehört, wurde nur aus Kulanzgründen bisher stehengelassen“, berichtet Inka Peters. Wenn diese marode Wand demnächst abgerissen werde, stünde das Familienwerk hier ohne eine Grundstücksbegrenzung da. Auch hierfür muss sich Michael Voigt Gedanken über eine geeignete bauliche Lösung machen.

Der Bedarf an Plätzen für Kinder und Jugendliche, die eine Heimunterbringung brauchen, ist laut Inka Peters deutlich größer als das Angebot. „In diesem Jahr haben uns etwa 75 entsprechende Anfragen von Jugendämtern erreicht.“ Die Plätze des Albert-Schweitzer- Familienwerkes, das insgesamt 45 Kinder und Jugendliche (25 davon in Wolgast) betreut, sind allesamt belegt. Daher trägt sich der Träger mit dem Gedanken, das Haus Nummer 43 in direkter Nachbarschaft zur Jungenwohngruppe in der Bahnhofstraße zu erwerben. „Wir würden das Haus sanieren und zum ,Betreuten Wohnen’ für zwei Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren herrichten, die wir als Familienwerk in die Selbstständigkeit schicken wollen“, erklärt die Chefin. Das Haus könnte quasi als Sprungbrett für ein selbstbestimmtes Leben dienen, das gelingt. „Wir zählen auf die aktive Hilfe der Stadt. Mit unserem Vorhaben würden wir auch dafür sorgen, dass eine weitere Ruine in Wolgast verschwindet.“

Danke allen Spendern!

(20 Euro), Christel Max (20 Euro), Bärbel Busch (10 Euro), Joachim und Renate Koch (20 Euro), Wolfgang und Rosemarie Hönig (20 Euro), Werner und Susi Schnapp (30 Euro), Irmtraut Henze (20 Euro), Christiane und Reiner Sonntag (20 Euro), Dr. Karin Sommer

(100 Euro), Peter und Evamaria Werner (50 Euro), Dieter und Gabriele Willwater (20 Euro), Brigitte Koepcke (10 Euro), Alfred und Ute Buchholz (50 Euro), Angelika Lichterfeld (50 Euro), Edeltraud Teipelke (30 Euro), Eberhard und Ilse Freyer (20 Euro), Angelika Koester (10 Euro), Klaus und Barbara Teuber (25 Euro), Johanna Moeller (20 Euro), Karl-Heinz und Angelika Kruth (10 Euro), Hilla Buse (20 Euro), Kaete Marquardt (20 Euro), Klaus-Dieter Daehne (50 Euro), Günter Zillmer (20 Euro), Hans-Joachim Kasch (50 Euro), Horst und Elke Minkus (20 Euro), Klaus und Ute Schmelzer (25 Euro), Luise Pinter (20 Euro), Anneliese Reinhardt (10 Euro), Ruth Groenke (20 Euro), Hannelore Peter (10 Eu- ro), Gundula Theil (20 Euro), Hans- Jürgen und Christa Zienow (20 Eu- ro), Hilde Boettcher (20 Euro), Ingeburg Kerstan (10 Euro), Angelika Labahn (10 Euro), Volker und Marlis Balke (50 Euro), Hedda Delatowski (20 Euro), Hildegard Wussow (10 Euro), Roswitha Kammradt (50 Eu- ro), Klaus-Dieter und Brigitte Struck (20 Euro), Brigitte Dugas (50 Euro), Barbara und Jörg Frenz (30 Euro), Sigrid Tischendorf (50 Euro), Regina Glowna (10 Euro), Brigitte Reinecke (10 Euro), Helga Troester (20 Euro), Christa Diederich (20 Euro), Roland und Sieglinde Sauck (15 Eu- ro), Edith Schaefer (20 Euro), Wolfgang und Ursula Otto (20 Euro), Rudi und Gisela Dreier (20 Euro), Christine Woerz (10 Euro), Rita Schindler (20 Euro) und Petra Siesing (10 Euro).

Spenden können eingezahlt werden für das Albert-Schweitzer-Familienwerk auf das Konto:

IBAN: DE20 1505 0500 0371 0011 45 BIC: NOLADE21GRW; Verwendungszweck: Spende OZ-Weihnachtsaktion.

Tom Schröter

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