Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° stark bewölkt

Navigation:
Grippesaison steht bevor - Impfung gilt als bester Schutz

Gesundheitsschutz Grippesaison steht bevor - Impfung gilt als bester Schutz

Traditionell greifen Grippeviren im Winter um sich. Auch wenn der noch weit weg scheint: Jetzt beginnt die Zeit, in der man vorbeugend etwas tun kann. Einige Gruppen gelten als besonders gefährdet.

Voriger Artikel
Russland will mit USA Raumstation im Mond-Orbit vorantreiben
Nächster Artikel
Tsunami-Folge: Tiere reisten auf Plastik-Flößen nach Amerika

Eine Schutzimpfung gegen Grippe ist die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen.

Quelle: Kay Nietfeld

Berlin. In diesen Tagen beginnt die optimale Zeit für eine Schutzimpfung gegen Grippe. Diese sei die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen, betonten Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin.

Bislang sind demnach rund 17 Millionen Impfdosen freigegeben. Wichtig für den Grippeschutz sei es zudem, häufig die Hände zu waschen und Abstand von Grippepatienten zu halten. Influenza kann insbesondere für ältere und Menschen mit Vorerkrankungen tödlich enden.

Das RKI veröffentlichte auch seine Auswertung der vergangenen Saison: Die Grippewelle 2016/17 stufen die Fachleute demnach als verhältnismäßig stark ein. Vor allem ältere Menschen seien von dem Virus betroffen gewesen. Insgesamt wurden in der Saison demnach gut 114.000 Grippe-Fälle gemeldet, mehr seien es nur bei der Pandemie 2009 gewesen.

Bundesweit starben laut Bericht nachweislich 723 Menschen an der echten Grippe, davon waren 94 Prozent älter als 59 Jahre. Diese Zahlen gelten nur als Spitze des Eisbergs, weil bei weitem nicht alle mit dem Virus verbundenen Fälle als solche erkannt und im Labor bestätigt werden. Geschätzt verursachte die Grippe-Welle laut Angaben etwa sechs Millionen Arztbesuche.

„Leider sind gerade bei den Senioren die Impfquoten mit rund 35 Prozent besonders niedrig“, erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler. Obwohl die Wirksamkeit der Impfung „nicht optimal“ sei, könnten angesichts der Häufigkeit der Grippe damit immer noch viele Erkrankungsfälle und schwere Verläufe verhindert werden.

Zur Verfügung stehen laut Angaben mehrere verschiedene Impfstoffe, darunter auch ein Nasenspray-Impfstoff für Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 17 Jahren. Für Menschen ab 65 gebe es einen Impfstoff mit Wirkverstärker, erklärte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek. Das PEI ist das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel.

Eine Impfung wird vor allem Menschen über 60, chronisch Erkrankten und Schwangeren empfohlen. Auch Ärzte und Pflegekräfte sollen sich impfen lassen - auch in diesen Gruppen gelten die Impfquoten als „nach wie vor zu niedrig“. Als optimaler Impfzeitraum gelten die Monate Oktober und November.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
McCain stimmt wieder nicht zu
John McCain hatte sich bereits bei einem früheren Entwurf quergestellt.

Der erneute Versuch von Donald Trumps US-Republikanern, die Gesundheitsversorgung seines Vorgängers Barack Obama zu ersetzen, droht zu scheitern.

mehr
Mehr aus Infoline

In diesem Ratgeber finden Sie alles zum Thema Studium und können sich rund um die Berufswelt informieren. mehr

Inhalte zu Events, Veranstaltungen & Messen

Was? Wann? Wo?
Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr