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Prothese aus dem 3D-Drucker

Neuheiten auf der Rehacare Prothese aus dem 3D-Drucker

Prothesen aus dem 3D-Drucker, Rollstuhl steuern mit den Augen - das hört sich utopisch an und ist doch schon Realität. Die Pflegemesse Rehacare zeigt neueste Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung.

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3D-gedruckte Griffprothesen werden bei der Pflegemesse Rehacare präsentiert.

Quelle: Marcel Kusch

Düsseldorf. Den Rollstuhl mit den Augen steuern - das gehört zu den technischen Neuheiten auf der Rehacare in Düsseldorf. Die internationale Fachmesse präsentiert seit Mittwoch Entwicklungen, die Menschen mit Behinderungen den Alltag erleichtern sollen.

Schwerstbehinderte, die weder sich zu bewegen noch zu sprechen in der Lage sind, können den „SeeTech Wheelchair“ mit den Augen steuern. Als Kommunikationshilfe dient ein Monitor am Rollstuhl. Er bildet die Umgebung ab. Man fixiert mit den Augen die eingeblendete Schaltfläche und wählt den Bereich, zu dem man fahren möchte. Schließt man die Augen oder fixiert das Stopp-Symbol, hält der Rollstuhl an.

Auch 3D-Drucker bieten neue Hilfen. Griff- und Schreibhilfen für Rheumakranke oder individuell gestaltete Prothesen können Betroffene damit künftig selber herstellen, etwa Transportanhänger für Rollstühle. Die Daten wie etwa Baupläne oder 3D-Modelle werden in gängigen Internetplattformen für jeden frei zur Verfügung gestellt.

Mit einem speziellen Handschuh können Menschen mit eingeschränkter Handfunktion etwa nach einem Schlagfall wieder Gegenstände greifen und festhalten. Durch Sensoren in den Fingerspitzen verstärkt der Handschuh die Kraft seines Anwenders und macht es ihm möglich, Gegenstände, selbstständig zu greifen und zu transportieren.

Neue extra lange Stöcke bekommen kleine Kinder mit Sehbehinderung in die Hand. Durch ihn erleben sie nach Angaben der Entwickler spielerisch ihre Wahrnehmung, so dass es für sie selbstverständlich wird, mit dem Langstock mobil zu sein. Die Kinder sollen damit ihren Bewegungsradius erweitern und lernen, sich unabhängiger zu bewegen.

dpa

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