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Was heute in MV wichtig wird

Themen des Tages Was heute in MV wichtig wird

Erfolgreiche Olympioniken werden begrüßt +++ Wahrzeichen kommt weg: Vier-Tore-Relief wird abgebaut +++ IHK-Regionalkonferenz in Vorpommern ohne Minister +++ Immatrikulation an Hochschule Wismar +++ Faltschachtel-Werk mit 130 neuen Arbeitsplätzen

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Medaillenträger bei den Paralympics: Stefan Nimke (vorn) und Kai-Christian Kruse.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Erfolgreiche Olympioniken werden in der Heimat begrüßt

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Teilnehmer an den Paralympics werden einen Tag nach ihrer Rückkehr aus Rio de Janeiro am Mittwoch in der Heimat begrüßt. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und der Minister für Inneres und Sport, Lorenz Caffier (CDU), haben die zwölf Aktiven dazu in die Staatskanzlei nach Schwerin eingeladen. Zu dem Empfang werden auch die fünf Sportler des Landes erwartet, die im August an den Olympischen Spielen der Nichtbehinderten teilgenommen haben.

Mecklenburg-Vorpommerns Olympioniken haben in der brasilianischen Metropole insgesamt fünf Medaillen gewonnen. Der Schweriner Ruderer Hannes Ocik war Schlagmann des deutschen Ruder-Achters, der Silber gewann. Bei den Paralympics holten die Schweriner Zwillingsschwestern Carmen und Ramona Brussig jeweils Silber im Judo, nachdem sie vier Jahre zuvor in London beide Gold gewonnen hatten.

Ebenfalls Silber gab es für die Rostocker Schwimmerin Denise Grahl über 50 Meter Freistil. Im Bahnradsport fuhren die beiden Schweriner Stefan Nimke und Kai Kruse im 1000 Meter-Zeitfahren zu Bronze.

Wahrzeichen kommt weg: Vier-Tore-Relief wird vor Abriss abgebaut

In Neubrandenburg wird am Mittwoch ein bekanntes Wahrzeichen aus der DDR-Zeit demontiert. Investoren lassen das Vier-Tore-Relief des Bildhauers Gerd Werner (1944 - 2006) von der etwa 25 Meter hohen Marktfassade des ehemaligen Radisson-Hotels abbauen. Die Eigentümer haben für das etwa 5 Meter hohe und 14 Meter breite Kunstwerk aus Aluminium keine Verwendung mehr und es der Stadt geschenkt.

Das früherer Vorzeigehotel Neubrandenburgs wird abgerissen. Dort soll bis Ende 2018 ein Geschäfts- und Einkaufszentrum mit Hochgarage entstehen. Die Investition wird mit rund 40 Millionen Euro angegeben. Nach Angaben des Neubrandenburger Geschichtsvereins wird nun der technische Zustand des Denkmals aus dem Jahr 1973 überprüft. Bisher sei unklar, ob und wo das Kunstwerk wieder aufgehängt werden könnte.

IHK-Regionalkonferenz in Vorpommern ohne Minister

Stralsund. Wie entwickeln sich die Häfen in Vorpommern? Auf der IHK-Regionalkonferenz am Mittwoch in Stralsund wollten Vertreter der IHK und der Wirtschaft mit Energieminister Christian Pegel (SPD) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) über die Häfen diskutieren. Nun bleibt die Wirtschaft unter sich. Aus den Ministerien hieß es, dass die Minister wegen derzeit laufender Vorbereitungen der Koalitionsverhandlungen nicht kommen würden. Das Energieministerium schickt einen Referatsleiter. Rostocks IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen bedauerte die Absage. Sie sei aber angesichts der mit der Regierungsbildung beschäftigten Parteien nachvollziehbar.

Feierliche Immatrikulation an der Hochschule Wismar

Wismar. An der Hochschule Wismar beginnt mit der feierlichen Immatrikulation am Mittwoch das neue Studienjahr. Knapp 1600 neue Studenten werden begrüßt, wie ein Sprecher der Hochschule sagte. Das seien rund 30 weniger als im vergangenen Herbst. Insgesamt studieren damit gut 8000 Studenten an der Hochschule. Erstmals seien es mit 4500 mehr Fern- als Direktstudenten. Die Fernstudiengänge sind in der Regel kostenpflichtig. Besonders beliebt bei Studienanfängern sind dem Sprecher zufolge Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht und Architektur.

Faltschachtel-Werk mit 130 neuen Arbeitsplätzen wird eröffnet

Gallin.  Ein Werk für die Produktion von Faltschachteln wird am Mittwoch im Industriepark Valluhn-Gallin bei Zarrentin am Schaalsee (Landkreis Ludwigslust-Parchim) eröffnet. Die Schur Pack Germany GmbH, die zum dänischen Schur-Konzern gehört, habe 130 neue Arbeitsplätze geschaffen, teilte das Wirtschaftsministerium in Schwerin mit. Die Gesamtinvestition betrug demnach knapp 69 Millionen Euro, 16 Millionen Euro kamen als Fördergeld aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Auf 28 000 Quadratmetern Fläche seien Stanzautomaten, Druck- und Klebemaschinen für individuelle Verpackungen installiert worden.

dpa/OZ

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