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17. Juni 1953 – Massenproteste in der DDR

17. Juni 1953 – Massenproteste in der DDR

Vor 63 Jahren führten schlechter werdende Lebensbedingungen in der DDR zu Massenprotesten. Das Zentralkomitee der SED wollte die Arbeitsnormen um mindestens zehn Prozent erhöhen.

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Arbeiteraufstand in der DDR: Protestierende Ost-Berliner marschieren vom Ost-Sektor aus durch das Brandenburger Tor.

Quelle: dpa/Archiv

Vor 63 Jahren führten schlechter werdende Lebensbedingungen in der DDR zu Massenprotesten. Das Zentralkomitee der SED wollte die Arbeitsnormen um mindestens zehn Prozent erhöhen. Das führte zu massiven Lohneinbußen und provozierte zahlreiche Arbeitskämpfe, die zunehmend politischen Charakter annahmen. Am 17. Juni 1953 wuchs sich ein Streik der Bauarbeiter in der Berliner Stalinallee zum landesweiten Arbeiteraufstand aus. Die DDR-Führung war überfordert. In Berlin fuhren sowjetische Panzer auf. Der Aufstand wurde brutal niedergeschlagen, es gab Verletzte und Tote. In den folgenden Tagen erreichten die Proteste auch Rostock, Wismar, Wolgast, Stralsund und Rügen. Die Hauptforderungen lauteten: Rücktritt der Regierung, freie Wahlen und Wiedervereinigung.

In Stralsund erinnern Bürgerrechtler, Politiker und Zeitzeugen heute mit einer Kranzniederlegung an den 17. Juni 1953.

OZ

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