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Adieu eines Machers

Flughafen-Manager in Laage Adieu eines Machers

Von Andreas Meyer

Als Rainer Schwarz 2014 neuer Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage wurde, war es eine Bewährungsprobe – für den defizitären Regionalflughafen und für den Manager, der nur ein Jahr zuvor am Berliner Pannen-Airport geschasst worden war. Zwei Jahre später fällt das Urteil eindeutig aus: Ja, Schwarz war der Richtige – und ja: der größte Flughafen des Landes hat Zukunft.

Schwarz war das, was Laage brauchte: ein Macher. Die Idee, Kreuzfahrt-Gäste über Rostock einzufliegen, gab es. Auch den Wunsch nach Direktverbindungen zu den Drehkreuzen wie München und Frankfurt.

Nur passiert war nicht viel. Stattdessen stritten Land und Gesellschafter über eine Schließung.

Schwarz’ größtes Verdienst war es, alle Seiten auf einen Kurs einzuschwören und „Ruhe in den Laden“ zu bringen. Dann konnte er seine Verbindungen spielen lassen. Nun zieht der Manager weiter.

Was bleibt? Ein Airport, der weniger Steuergeld brauchen wird und dessen Wachstum programmiert ist. Fazit unter Schwarz’ kurze Dienstzeit: Bewährungsprobe mit Bravour bestanden.

OZ

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