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Allradantrieb im Miniaturformat

Allradantrieb im Miniaturformat

Zugegebenermaßen tut man sich im Lande der Autobauer bei obigem Anblick wirklich schwer, an ein Elektrofahrzeug, geschweige denn auch noch an Vierradantrieb zu denken.

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Das kleinste Auto der Welt: Das Foto zeigt ein winziges Nano-Auto auf einer Kupferscheibe in Bewegung.

Quelle: dpa

Zugegebenermaßen tut man sich im Lande der Autobauer bei obigem Anblick wirklich schwer, an ein Elektrofahrzeug, geschweige denn auch noch an Vierradantrieb zu denken. Zumal das Vehikel gerade einmal einen milliardstel Millimeter (Nanometer) groß ist. Zum Vergleich: ein menschliches Haar ist meist mehrere zehntausend Nanometer dick. Doch ist dieses Auto Realität, und genau deshalb bekamen jetzt die drei Molekularforscher Jean-Pierre Sauvage aus Frankreich, J. Fraser Stoddart aus Großbritannien und Bernard L. Feringa aus den Niederlanden für ihre Grundlagen-Arbeiten auf dem Gebiet der Nanomaschinen in Stockholm (Schweden) den Nobelpreis für Chemie zuerkannt.

Molekulare Maschinen können Objekte bewegen, die ein Vielfaches ihrer eigenen Größe haben. Ihr Vorbild sind Proteine, die in Zellen als biologische Maschinen agieren. In nicht allzu ferner Zukunft sollen diese Nanomaschinen eines Tages als künstliche Muskeln Roboter oder sogar Prothesen bewegen.

Der 65 Jahre alte Feringa, per Video bei der Preisverleihung in Stockholm zugeschaltet, sagte, er fühle sich ein bisschen wie die Gebrüder Wright, die als Erste mit einem Flugzeug flogen. „Alle haben sich damals gefragt, wozu man diese Maschinen braucht. Und heute haben wir die Boing 747 und den Airbus.“

OZ

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