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Alptraum ist zurück

Terrorabwehr in Zwischenlagern Alptraum ist zurück

Von Matthias Koch

Atomare Alpträume? So etwas hatten sich die Deutschen eigentlich abgewöhnt. Erst verkündete Gerhard Schröder, dann sogar Angela Merkel den Ausstieg aus der Atomkraft. Fukushima brachte den ultimativen Atomkonsens. Und damit ließen auch die Ängste vor Verstrahlung nach, die einst ganze Generationen von Atomkraftgegnern auf die Straße trieben.

 

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Bittere Ironie der Geschichte: Wahrscheinlich waren die nuklearen Gefahren in Deutschland noch nie so groß wie heute. Denn vor lauter Ausstiegsseligkeit hat es die Politik versäumt, die Endlagerung der Kernbrennstoffe vernünftig zu regeln. Das Problem holt die Deutschen jetzt auf beklemmende Weise ein.

Heute, da der islamistische Terror Europa erschreckt wie nie, wissen wir, dass es besser wäre, man hätte den nuklearen Müll längst unterirdisch verschwinden lassen: in Salz, Ton oder Gestein, jedenfalls unzugänglich und zentral bewacht. Die Schweden machen es vor, in Granitstollen in Forsmark. Die Deutschen indes diskutieren weiter über „Kriterien“ und Prüfaufträge — und erleben eine neue Version alter Alpträume.

OZ

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