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Athen helfen — jetzt

Griechisches Flüchtlingschaos Athen helfen — jetzt

Von Gerd Höhler

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Die TV-Bilder von der griechisch-mazedonischen Grenze sind Europas Schande. Manche in der EU mögen auf deren abschreckende Wirkung setzen und: Sollte sich herumsprechen, dass die Grenzen dicht sind, werden es sich die Menschen zweimal überlegen, ob sie über die Ägäis reisen.

Bisher aber gibt es keine Anzeichen dafür, dass das zynische Kalkül aufgeht. Die Flüchtlinge sind zu verzweifelt, die Schleuser zu skrupellos, um sich von Grenzschließungen stoppen zu lassen. Welche Wirkung der Nato- Einsatz in der Ägäis zeigt, muss sich noch zeigen. Und ob die Türkei je willens und fähig sein wird, Menschenschmuggel zu beenden, ist ebenfalls fraglich.

Dauert der Flüchtlingsstrom an, werden im Sommer 200 000 Menschen in Griechenland festsitzen. Schon mit 25 000 bisher Gestrandeten ist das Land völlig überfordert. Athen braucht jetzt schnell effektive Hilfe der EU und internationaler Hilfsorganisationen beim Versorgen der Flüchtlinge — und beim Rückführen von Wirtschaftsmigranten. Vor allem muss sich Europa auf eine gerechte Verteilung jener Ankömmlinge einigen, die Anspruch auf Schutz haben.

 

 



OZ

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