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Atomstreit an der Ostsee Ausstieg jetzt

Deutschland ist Vorreiter beim Ausstieg aus der Nutzung gefährlicher Atomkraft — und das ist gut so.

Deutschland ist Vorreiter beim Ausstieg aus der Nutzung gefährlicher Atomkraft — und das ist gut so. Wie schwer es ist, als Klassenprimus seine Position zu erklären, ja durchzusetzen, erfahren deutsche Politiker schnell beim Blick auf die Europa-Karte der Energie-Politik. Andere Staaten rüsten nämlich auf, bauen weiter — subventioniert. Zigtausende Tonnen hochradioaktiven Materials lagern derzeit bereits unter Umständen, die eben nicht ausreichen, bis die tödliche Strahlung in einer fernen Zukunft abebbt. Politik schafft stattdessen europaweit weitere tickende Zeitbomben, die spätere Generationen ausgraben werden. Kaum auszudenken, wie der Klimawandel in Zukunft bei diesem Thema an Einfluss gewinnen kann. Da muss nicht belächelt werden, wer sich um die Menschheit Sorgen macht.

Auch hier zeigt sich — ähnlich wie in der Flüchtlingskrise — die Spaltung Europas. Klar: Atommüll, der da ist, muss möglichst sicher verstaut werden. Längst überfällig wäre allerdings eine zentrale EU-Politik, die weitere Kraftwerke verhindert, dafür erneuerbare Energien stärker fördert.

OZ

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Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.