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Bärendienst für SPD

Awo-Affäre Bärendienst für SPD

Von Frank Pubantz

Die Flucht nach vorn ist der einzige Weg für den Landesverband der renommierten Arbeiterwohlfahrt, um größeren Schaden von sich und der SPD abzuwenden. 700000 Euro hat der Vorstandschef der Müritz-Awo, ein Ehrenamtler, nebenher ohne nennenswerte Gegenleistungen vom Verband kassiert. Vorwurf: Untreue. Sehr schnell drängt sich da der Verdacht nach einem System auf – dass unter dem Mantel der vermeintlich guten Taten an Mitmenschen noch mehr ordentlich abkassiert haben könnten. Diesen Verdacht zu entkräften, muss Ziel auch von Awo-Landeschef Rudolf Borchert sein, der jetzt ins Schussfeld gerät. Noch in dieser Woche sollten umfangreiche Antworten auf dem Tisch liegen.

Der alten Tante SPD, die den Wohlfahrtsverband einst ins Leben rief, haben die Awo-Verantwortlichen im Untreue-Skandal einen Bärendienst erwiesen. Gierige Genossen – drei Wochen vor der Landtagswahl könnte es kaum dicker kommen. Der Fall zeigt wieder einmal: Mehr Transparenz ist im Dickicht der Finanzierung von Sozialarbeit und Pflege dringend erforderlich.

OZ

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