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Behutsam vorgehen

Nutzung von Erdenergie Behutsam vorgehen

Von Frank Pubantz

Energie-Hunger macht kreativ. Mecklenburg-Vorpommern will Vorreiter auch bei der Nutzung von Erdwärme sein. Heißes Wasser aus der Tiefe soll Wohnungen heizen. Dazu hat Minister Pegel einen Plan ausstellen lassen, wo gebohrt und gesaugt werden darf – ähnlich wie bei der umstrittenen Nutzung von Windenergie. Nur, hier sind nicht genervte Anwohner das Problem, sondern die hohen Kosten für das Vordringen ins Erdreich in 1500 bis 2000 Meter Tiefe. Gedanken an Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde machen sich da breit – und damit auch ein Unbehagen. Wie wohl Mutter Erde reagiert, wenn der Mensch ihr Energie entzieht und das Gleichgewicht stört? Unumstritten ist das Stöbern im Untergrund nicht. In der Schweiz etwa gab es Diskussionen zu möglichen seismischen Aktivitäten, also Erdbeben, durch zu tiefe Bohrung.

Sensibilität und klare Regeln sind also geboten, wenn Firmen und Kommunen im Land künftig die Nutzung geothermischer Energie ausweiten wollen. Besser als die Nutzung tödlicher Atomkraft und klimaschädlicher Kohle ist dies allemal.

OZ

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