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Bewährungsprobe

Italien nach dem Erdbeben Bewährungsprobe

Dominik Straub

Dreimal musste Italien in den vergangenen sieben Jahren um Erdbebenopfer trauern. Beim jüngsten Erdbeben ist zu befürchten, dass sich die Zahl der Opfer am Ende noch auf 300 erhöhen wird. Diese Bilanz ist tragisch – noch schlimmer ist, dass nach Meinung von Geologen und Baufachleuten die allermeisten Todesopfer hätten vermieden werden können. In Italien, dem am stärksten erdbebengefährdeten Land Europas, ist die Prävention jahrzehntelang sträflich vernachlässigt worden: 70 Prozent der Häuser in den kritischen Zonen des Apennins, so Schätzungen, sind nicht erdbebensicher. Der 41-jährige Premier Matteo Renzi steht nach dem Beben in Mittelitalien nun vor gewaltigen Herausforderungen – wobei der finanzielle Aspekt noch der harmloseste ist. Die Milliarden für den Wiederaufbau und für die Sanierung der bestehenden Bausubstanz werden sich finden lassen. Die wichtigste und schwierigste Aufgabe der Regierung wird darin bestehen, dafür zu sorgen, dass das Geld in die richtigen Hände kommt. Die Behörden stehen nun vor einer großen Bewährungsprobe.

 

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