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Briten demonstrieren gegen Atomwaffen

Briten demonstrieren gegen Atomwaffen

Gegen die geplante Erneuerung des britischen Trident-Atomwaffenprogramms haben am Sonnabend in London viele tausend Menschen demonstriert. Veranstalter sprachen von Zehntausenden Teilnehmern.

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Anti-Trident-Marsch in London: Demonstranten versammeln sich am Trafalgar Square.

Quelle: imago

Gegen die geplante Erneuerung des britischen Trident-Atomwaffenprogramms haben am Sonnabend in London viele tausend Menschen demonstriert.

Veranstalter sprachen von Zehntausenden Teilnehmern. Die Londoner Tageszeitung „The Guardian“ berichtete vom „größten britischen Anti-Atomwaffen-Marsch seit Jahrzehnten“. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Vereinigten Königreich, viele auch von der Westküste Schottlands, wo Großbritanniens mit Atomwaffen bestückte U-Boote stationiert sind.

„Ich bin hier, weil ich an ein atomwaffenfreies Großbritannien und an eine atomwaffenfreie Zukunft glaube“, sagte der Labour-Chef und Oppositionsführer Jeremy Corbyn auf der Kundgebung. „Jeder sollte an die humanitären Folgen für die Menschen auf der Erde denken“, falls es zu einem Atomkrieg komme. An dem Protestmarsch, der von Marble Arch zum Trafalgar Square führte, nahm auch die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon teil.

Nach einem Bericht der britischen Regierung müsste Großbritannien über die kommenden 20 Jahre 31 Milliarden Pfund (39 Mrd. Euro) in vier neue U-Boote investieren, die mit Atomwaffen bestückt sind. Zusätzlich müssten 10 Milliarden Pfund für unerwartete zusätzliche Ausgaben bereitstehen.

 



OZ

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