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Chefsache

Innerliche Kündigung? Chefsache

Von Jan-Peter Schröder

Mitarbeiter, die andauern motiviert werden müssen, darf man erst gar nicht einstellen. Wer als Chef so denkt, liegt sicher nicht ganz falsch, wirklich praxistauglich ist diese Erkenntnis aber auch nicht. Im wahren Leben laufen die Dinge ja oft weniger ideal.

Wenn es zutrifft, dass jeder fünfte Beschäftigte im Job so frustiert ist, dass er innerlich bereits gekündigt hat, ist das alarmierend. Mangelnde Arbeitsmoral führt in aller Regel dazu, dass die betroffene Firma nicht erreicht, was sie schaffen könnte. Im schlechtesten Fall steht die Zukunft des ganzen Unternehmens auf dem Spiel. Doch egal, wie schlimm es kommt: Den Schwarzen Peter hat meistens das Management in der Hand. Gute Chefs wissen, dass engagierte und loyale Mitarbeiter nicht nur das eigentliche Kapital, sondern auch die besten Botschafter ihrer Betriebe sind. Angestellte dagegen, die schlecht bezahlt „auf Abruf“ arbeiten müssen oder einfach nur ausgebeutet werden, ohne Wertschätzung oder Anerkennung zu erfahren, werden kaum etwas Positives über ihre Firma erzählen.

Das zu ändern ist letztlich Chefsache.

OZ

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