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Da geht noch was

Ausbildung für Flüchtlinge Da geht noch was

Von Udo Harms

Nur jeder fünfte Flüchtling hat einen Hochschulabschluss, die meisten haben gar keinen Abschluss – jedenfalls keinen, der in Deutschland anerkannt würde. Nur ganz wenige sprechen schon Deutsch, wenn sie hier ankommen.

 

OZ-Bild

Dabei ist die Sprache der Schlüssel für alles andere. Fünf Jahre, schätzt die Bundesagentur für Arbeit, braucht ein Flüchtling, um ausreichend Deutsch zu lernen und eine Ausbildung abzuschließen.

Diese Zeitspanne muss verkürzt werden. Es fehlt an allem: Staatlicherseits an Lehrern und Lernangeboten, seitens der Wirtschaft an Möglichkeiten, etwa durch Praktika einen Einstieg in die Berufswelt zu schaffen. Dabei tun sich vor allem die großen Konzerne schwer, die über Facharbeitermangel klagen, die Chancen, die aus der Flüchtlingskrise entstehen, jedoch nicht richtig nutzen.

Hilfe für Flüchtlinge darf nicht vom ökonomischen Nutzen abhängig sein. Sie ist aus moralischen und rechtlichen Gründen angezeigt. Die 30 Dax-Konzerne haben einer Umfrage zufolge bis Juni 54 Flüchtlinge eingestellt. Da geht noch was.

OZ

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