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Da ging’s den Männern an die Bärte

Da ging’s den Männern an die Bärte

Im Herbst begegnet man in und um Engelberg in der Schweiz zahlreichen Männern mit voluminösen Bärten.

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Die Bärte mussten weichen – Schönheitspflege in der Schweiz.

Quelle: Urs Flüeler/dpa

Im Herbst begegnet man in und um Engelberg in der Schweiz zahlreichen Männern mit voluminösen Bärten. Dies ist nicht etwa ein Hinweis auf mangelnde Körperpflege, sondern Teil einer Tradition, die vom Kanton Schwyz ins Klosterdorf gekommen ist: Am Sonnabend ließen sich die Männer in Engelberg bei der „Ängälbärger Bartabhauätä“ den Bart „abschlagen“. Dieser alte Brauch freut viele Frauen: Nach dem „Wettbewerb, bei dem gewaltige Bärte zwangsgestutzt werden, sehen die Schweizerinnen endlich wieder, wie ihr Mann oben ohne aussieht. Der traditionellen Rasur unterzogen sich diesmal 70 Schweizer Bauern, nachdem sie den Sommer über ohne Strom auf ihren Almen lebten und keine Lust hatten, sich das Gesichtshaar zu stutzen. Bei ihrer Rückkehr ins Tal wurden die Älpler angeblich oft von den eigenen Frauen nicht erkannt.

Die Teilnehmer mussten beim Wettbewerb den Kopf durch das große Holzloch im Pranger stecken und waren dann der „Barbierin“ mit dem großen Bartschneider hilflos ausgeliefert. Wer das größte Gewicht an Haaren verliert, wird zum Bartkönig gekürt. Und für den gibt es traditionell einen lebenden Preis – ein Kalb. Zu gewinnen sind aber auch 20 Hackpfähle, Kuhglocken, Fleisch, Käse oder Kraftfutter für die Kühe.

OZ

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