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Das Sterben der Fische(r)

EU-Fangquoten für die Ostsee Das Sterben der Fische(r)

Alle Jahre wieder: Erneut feilschten die EU-Fischereiminister um einen maßvollen Kompromiss bei der Aufteilung der Fangmengen für 2018.

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Von Jürgen Schultz

Alle Jahre wieder: Erneut feilschten die EU-Fischereiminister um einen maßvollen Kompromiss bei der Aufteilung der Fangmengen für 2018. Und erneut hält sich die Zufriedenheit mit dem Ergebnis auf allen Seiten in Grenzen.

Vor allem die kleinen Fischer werden gequält durch die weiter niedrige Dorschquote und die um drastische 39 Prozent gestutzte Heringsfangmenge in der westlichen Ostsee. Die globale industrielle Massenfischerei, verantwortlich für jahrelanges Überfischen, wird man damit kaum treffen. Hering und Dorsch sind für die fast 150 Küsten- und Kutterfischer d i e Brotfische. Doch die Genossenschaften zwischen Vitte und Wismar müssen mit weniger Fisch auskommen. Das reicht hinten und vorn nicht, wenn Einnahmen sinken, die Kosten aber Jahr um Jahr steigen. Das Sterben der Fischereibetriebe wird wohl andauern, trotz aller Notfallmaßnahmen von Schwerin und Brüssel.

Die Naturschutzverbände indes treibt (naturgemäß) das Sterben der Fische um. Sie sehen die für 2018 fixierten Fangquoten allenfalls als „guten Schritt“, für Greenpeace sind sie weiterhin zu hoch. Ein Kompromiss ist stets ein vorläufiger Erfolg, heißt es in China. Für die EU-Fangquoten gilt dies auch – bis zu den neuen Verhandlungen für die Quoten 2019.

OZ

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