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Der Ärger bleibt

Rundfunkgebühr rechtens erklärt Der Ärger bleibt

Von Jens Burmeister

Jeden Monat 17,50 Euro zahlen, auch wenn man kein Fernsehen schaut und nicht mal ein Radio besitzt? Ja, hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Das letzte Wort dürfte damit aber nicht gesprochen sein. Der Frust bleibt groß.

Denn mit dem neuen Rundfunkbeitrag sind ARD, ZDF und Deutschlandradio politisch quasi auf eine Ebene mit Universitäten gestellt: Für sie muss gezahlt werden, auch von dem, der sie gar nicht selbst besucht. Doch das heutige Finanzierungsmodell setzt den Anstalten kaum Anreize, effizient zu wirtschaften. Sie bestimmen ihren Finanzbedarf weitgehend autonom. Gut acht Milliarden Euro zahlen wir pro Jahr für den größten und teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt. Doch anstatt vor allem die gesellschaftliche Meinungsbildung sicherzustellen, dehnen die Sender sich immer mehr mit dem Ziel aus, private Angebote zu verdrängen — notfalls mit Boulevard wie „Brisant“, mit Hollywood-Schinken und superteuren Sportevents. Vielleicht liegt die Zukunft darin, nicht expandierende Sender, sondern qualitativ gute Sendungen zu fördern. Medien

OZ

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