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Der „Olli“ ist noch im Wachstum

Der „Olli“ ist noch im Wachstum

Wie man weiß, neigt der Mensch dazu, ganz profanen Dingen des täglichen Lebens Namen zu geben. Die Psychologie sagt, dass wir das in der Hoffnung tun, dass uns der Gegenstand dann nicht im Stich lässt.

Wie man weiß, neigt der Mensch dazu, ganz profanen Dingen des täglichen Lebens Namen zu geben. Die Psychologie sagt, dass wir das in der Hoffnung tun, dass uns der Gegenstand dann nicht im Stich lässt. Gefühlt jedes zweite Auto wird etwa von seinem Besitzer mit einer persönlichen Anrede versehen, gerne auch mit einem Aufkleber hinten dokumentiert. Wobei zum Beispiel – kürzlich gesehen – „Eierkarre“ darauf schließen lässt, dass sich Auto und Fahrer derzeit nicht gerade in einer gedeihlichen mentalen Beziehung befinden. Andernorts nennen die Mitarbeiter einer Firma ihren Farbdrucker neuerdings „Günther“, weil ihnen „Drucker 1/Mantel“ einfach zu unpersönlich erscheint. Ob der Betriebspsychologe das weiß, ist unklar.

 

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Dicker Brocken: Der Kürbis von Oliver Langheim wiegt 550 Kilogramm.

Quelle: dpa

Diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen, und insofern ist Oliver Langheim eigentlich auch kein außergewöhnlicher Fall. Der Brandenburger züchtet Kürbisse, sein Lieblingsexemplar trägt den Namen „Olli“. Das Besondere ist daher weniger der Name, sondern mehr der Kürbis als solcher. Denn mit rund 550 Kilogramm – Tendenz zunehmend – ist er ein ganz schön dicker Brocken.

Hobbyzüchter Langheim aus Fürstenwalde (Brandenburg) will mit seinem Kürbis am kommenden Sonntag in Klaistow an der alljährlichen Kürbiswiegemeisterschaft teilnehmen. Allerdings wird er seinem „Olli“

wohl noch ein bisschen gut zureden müssen – im vergangenen Jahr brachte das Siegerexemplar satte 709 Kilogramm auf die Waage. iff

OZ

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