Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Der harte Horst

Zerwürfnis in der Union Der harte Horst

Von Matthias Koch

Horst. Seehofer hatte gestern beim Frühstück einen schönen Moment. Eine großes deutsches Boulevardblatt präsentierte ihn riesengroß als Merkel-Kritiker mit einer wunderbaren Schlagzeile: „Hart, härter, Horst.“

 

OZ-Bild

Und was sagt der Horst? Mit dem „Schönreden“ der Lage der Union müsse Schluss sein, jetzt brauche man einen „Kurswechsel“. Gut gebrüllt, Löwe. Worin aber, Entschuldigung, soll dieser Kurswechsel genau bestehen? Wörtlich heißt es im Kleingedruckten desselben Berichts: „Eine Alternative zu Merkels Flüchtlingspolitik bot der CSU-Chef nicht an.“ Anders als Merkel weiß Seehofer aber immerhin, wie die seit Monaten laufenden Bemühungen um eine europäische Lösung ausgehen werden: „Wir werden scheitern.“

Das ist dann unterm Strich tatsächlich die Härte. Im Ernst: Wer mit einem Getöse wie Seehofer die Politik von CDU und SPD als aussichtslos in die Tonne tritt, mit düsterem Auge Probleme hervorhebt, aber keine eigenen Lösungen vorstellt, darf sich nicht wundern, wenn die Rechtspopulisten stärker werden. Seite 4

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.