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Die Menge macht’s

Hochhäuser an der Küste Die Menge macht’s

Von Gerald Kleine Wördemann

Jedes neue Haus oder Wohngebiet ist gelungen, gerade noch erträglich oder rundherum scheußlich – je nachdem, wen man fragt. Für ästhetisches Empfinden gibt es keine Norm.

Will ein Investor ein Hochhaus bauen, schlagen die Wellen besonders hoch, wie kürzlich in Prora auf Rügen und jetzt in Börgerende bei Rostock. Es gibt gute Gründe, hier besonders kritisch zu sein.

Ein Riesenturm verändert das Gesicht eines Ortes. Ob zum Guten oder Schlechten, muss jeder selbst wissen, siehe oben. Baut man zuviel davon, verwandeln sich Natur- in Betonlandschaften. Darüber besteht Einigkeit: So aussehen wie in spanischen Bettenburgen soll es in MV nicht.

Aber wäre ein Hochhaus wirklich so schlimm? Spannende Architektur, wie der auf Rügen von den Bürgern beerdigte Bücherstapel, hätte auch ihre Anhänger gehabt – und wohl kaum die Zahl der Urlauber gesenkt. Es kommt aufs Gesamtbild an, das von der Menge bestimmt wird. Warum nicht kreativ sein beim Baurecht und einen Mindestabstand von 50 Kilometern für neue Hochhäuser einführen?

OZ

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